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Mindelheim
27.04.2020

Corona: So war der „erste Schultag“ in Mindelheim

Die Masken tragen die Schülerinnen auf diesem Symbolbild wohl nur vor der Kamera. An Mindelheimer Schulen gilt zwar auf dem Schulgelände eine Maskenpflicht, im Unterricht allerdings nicht. Eine Klasse besteht aus maximal 15 Schülern, die Bänke sind in eineinhalb Meter Entfernung angeordnet.
Foto: Lienert

Nach Homeschooling sind die Abschlussklassen wieder im Präsenzunterricht. Wie Mindelheimer Schulleiter den ersten "Corona-Schultag" erlebten.

Zurück zur Normalität – so könnte am Montag für Mindelheimer Schüler und Lehrer das Motto gelautet haben. Denn nach wochenlangen Ausgangsbeschränkungen und Homeschooling sind die ersten Schulklassen wieder in den Klassenzimmern, wenn auch unter besonderen Bedingungen. Schulleiter erzählen, wie der erste Schultag während der Corona-Krise war.

Abschlussklassen in Bayern wieder in der Schule

Den Anfang machten in Bayern die Abschlussklassen an allen Schulformen. Am Mindelheimer Maristenkolleg lief alles nach Plan ab. Am Gymnasium und an der Realschule waren jeweils etwa 80 Schüler im Unterricht. Die Klassen beziehungsweise Kurse wurden aufgeteilt, sodass maximal 15 Schüler plus Lehrkraft im Klassenzimmer waren.

Die Schüler mussten einen Mindestabstand von eineinhalb Meter wahren, die Bänke wurden in den großen Altbau-Räumen kurzerhand verschoben. Maria Schmölz, Leiterin der Realschule, sagt, es sei richtig gewesen, den Neustart im Voraus gut durchzuplanen.

Corona-Konzept an Mindelheimer Maristenkolleg

So hat die Schule ein Hygienekonzept erarbeitet. Desinfektionsspender wurden aufgestellt, die Toiletten werden regelmäßig gereinigt und desinfiziert, Pausenverkauf findet nicht mehr statt und – das ist nun neu – es gilt auf dem Schulgelände eine Maskenpflicht.

„Wer keine Maske hat, bekommt von uns eine“, sagt Schmölz. Im Klassenzimmer, wenn die Schüler ihren Platz eingenommen haben, dürfen die Masken abgenommen werden. Regelmäßig geöffnete Fenster sorgen für Frischluft. Ihre Schüler haben sich am Montag vorbildlich verhalten, sagt Schmölz. „Ich hoffe, die Schüler halten sich weiterhin an die Vorgaben.“

Ökumenische Durchsage von zwei Pfarrern in Mindelheim

Die Schulleiterin findet nicht nur lobende Worte für ihre Schüler, sondern auch für die Lehrer. „Jeder arrangiert sich mit der Situation und bringt sich ein.“ Übrigens: Morgens zum Unterrichtsbeginn gab es eine ökumenische Durchsage von zwei Pfarrern, um sich auf die schwierige Situation zu besinnen. Das sei sehr gut angekommen, erzählt Schmölz.

Keine Durchsage, dafür eine persönliche Begrüßung in den Mindelheimer Berufsschulklassen mit 130 künftigen Absolventen hat Schulleiter Georg Renner abgestattet. Dazu gab es eine Präsentation, welche Wissenswertes über die Corona-Krise zusammenfasst. Auch in der Berufsschule waren am Montag die Abschlussklassen sowie der Jahrgang der Agrarwirtschaftsschüler im Unterricht. Um die dezimierte Klassengröße zu erreichen, wurde der Blockplan leicht verändert.

Weiterhin Homeschooling im Unterallgäu

In den vergangenen Wochen wurden die Schüler über digitale Wege beschult. „Es gab vor uns keine Generation, die sich in kürzester Zeit auf neue Unterrichtsmethoden einstellen musste. Wir lernen täglich dazu“, sagt der Berufsschulleiter. Damit das digitale Lernen künftig noch besser funktioniert, wird gerade an der Mindelheimer Berufsschule ein Glasfaseranschluss eingerichtet. Mitte Mai soll das schnelle Internet starten.

Denn auch die anderen Klassen, die in diesem Jahr keinen Abschluss haben, wollen und müssen weiterhin unterrichtet werden. Schritt für Schritt sollen weitere Klassen zum Präsenzunterricht erscheinen.

Das Abitur in Bayern beginnt Mitte Mai

Ab Dienstag werden zehn Schüler des Berufsvorbereitungsjahres, die heuer den Qualifizierenden Abschluss machen, und 15 Schüler der Berufsintegrationsklasse zum Unterricht kommen. Geplant ist, dass an den Berufsschulen am 24. Juli das Zeugnis ausgehändigt wird. „Alles ist um drei bis vier Wochen nach hinten verschoben.“ Die Schüler sollen aber wegen der Corona-Krise keine Nachteile haben, sagt Renner.

Die Abiturprüfungen finden im Freistaat ab Mittwoch, 20. Mai, statt. Die Prüfungen an Mittelschulen sind ab dem 6. Juli, an FOS und BOS ab dem 18. Juni und an Realschulen ab dem 30. Juni. Schüler und Lehrer mit Vorerkrankungen, schwangere Lehrerinnen und über 60-Jährige haben zunächst keine Präsenzpflicht. Bei begründeten Fällen sollen später bei Abwesenheit Ärzte Atteste ausstellen.

Lesen Sie auch: Trotz Corona: So unterrichtet ein Mindelheimer Lehrer

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