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Mindelheim
12.06.2019

Diesel-Skandal: Fall eines Mindelheimers vor Gericht

Diesen VW-Caddy sollte Thorsten Bringezu stilllegen und zog dagegen vor Gericht.
Foto: Bringezu

Der Dieselskandal belastet die Gerichte. Darunter ist auch ein Fall eines Mindelheimers, der jetzt in Augsburg verhandelt wurde.

Dieselskandal und kein Ende: Wie am Fließband schlagen derzeit die Fälle an den Gerichten auf, zum Beispiel am Landgericht in Augsburg. Erst dieser Tage wieder ging es einen Tag lang an der Zivilkammer in zwei Sälen nur um ein- und denselben Streitfall: die Manipulationen von Volkswagen an den Dieselfahrzeugen und die Forderung der Autokäufer nach Entschädigungen. Entsprechend genervt sind die Richter inzwischen.

Einer der Fälle betrifft den Mindelheimer Thorsten Bringezu. Dieser hatte im Mai 2015 von einem VW-Vertragshändler, der außerhalb des Landkreises Unterallgäu sein Geschäft betreibt, einen Caddy für gut 26.000 Euro gekauft. Es war ein Diesel. Längst weiß er: Diese Entscheidung hat ihm jede Menge Ärger eingebrockt.

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