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Fasching in Mindelheim

21.02.2018

Neue Regeln kamen gut an

Bunt ging es zu beim Faschingsumzug am Gumpigen Donnerstag in Mindelheim.
Bild: Franz Issing

Warum die Verantwortlichen mit dem neuen Konzept am Gumpigen zufrieden sind.

Mit ein paar Tagen Abstand blickt Ordnungsamtsleiter Ralf Müller mit einem guten Gefühl auf den Gumpigen Donnerstag in Mindelheim zurück. Das neue Konzept, in dem die Altstadt per „Allgemeinverfügung“ zum Veranstaltungsbereich mit eigens dafür aufgestellten Regeln erklärt wurde, hat offenbar alle Beteiligten zufriedengestellt: Denn neben der Stadt ziehen laut Müller auch die Polizei und der Veranstalter, die Mindelonia, ein positives Fazit. „Und dem Feiern hat’s keinen Abbruch getan“, so der Eindruck von Ralf Müller. Dass es beim Faschingsumzug deutlich mehr Zuschauer waren, habe ihn persönlich sehr gefreut.

Gerade die Gitter zur Straße hin beim Umzug seien gut angekommen, berichtet Müller. Einzig der Schnee habe den Veranstaltern und der Stadt einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht: Dass sich die Zuschauer auf die angehäuften Schneeberge stellen, war so nicht geplant. Er kann sich vorstellen, dass das Konzept im kommenden Jahr weitergeführt und noch ein wenig optimiert wird.

Am Oberen Tor kracht es nicht nur im Fasching

Im Bereich des Marienplatzes habe es zum Beispiel weniger Glasbruch gegeben, sagt Müller – ein sehr wichtiger Punkt für ihn, denn schließlich seien im Nachgang häufig Fahrradreifen durch die Splitter kaputtgegangen, die sich in den Fugen verfangen hatten. Ärgerlich sind für Müller nur die Beschädigungen am Oberen Tor durch übergroße Umzugswagen. Die Stadt schätzt die Kosten im aktuellen Fall auf rund 1000 Euro.

Doch es muss nicht immer Fasching sein, damit es am Oberen Tor kracht: Vier- bis fünfmal jährlich kommt es dort zu Beschädigungen, heißt es vonseiten der Stadt. Der Schaden liege durchschnittlich zwischen 200 und 300 Euro. Nicht immer seien Verursacher bekannt – dann muss die Stadt für die Kosten aufkommen.

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