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Bad Wörishofen

08.11.2019

Noch eine Kandidatin will das Rathaus erobern

Das Rathaus von Bad Wörishofen.
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Das Rathaus von Bad Wörishofen.
Bild: Markus Heinrich

Plus Die Bürgerinnen und Bürger in Bad Wörishofen haben bei der Bürgermeisterwahl im März die Qual der Wahl: Seit heute stehen schon fünf Bewerber fest.

Schon die fünfte Kandidatin hat jetzt ihren Hut um das Bürgermeisteramt in Bad Wörishofen in den Ring geworfen: Gegen Amtsinhaber Paul Gruschka (FW) treten bereits Stefan Welzel (CSU), Regine Glöckner (Team-Kneippstadt-SPD) und Doris Hofer (Grüne) an. Ob mit dem 26-jährigen Dominic Kastner aus Stockheim („Generation Fortschritt“) noch ein sechster Bewerber hinzukommt, ist noch offen.

Seit heute stehen fünf Bewerber für das Bürgermeisteramt in Bad Wörishofen fest, ein sechster könnte noch dazu kommen

Vor Kurzem wurde sie zur Ortsvorsitzenden der FDP gewählt, jetzt will Alexandra Wiedemann (58) für die Freidemokraten das Bad Wörishofer Rathaus erobern.

Nachdem sie sich zu einer Kandidatur entschlossen hat, kann sie sich auch auf die rückhaltlose Unterstützung ihrer Parteifreunde in der Kneippstadt und im Landkreis verlassen: Ihre Kandidatur wurde einstimmig vom Ortsverband Bad Wörishofen beschlossen und wird auch vom Kreisvorstand Unterallgäu positiv bewertet. FDP-Kreisvorsitzender Bernhard Mohr (Wiedergeltingen) sicherte ihr volle Unterstützung zu und attestierte Alexandra Wiedemann, sehr zuverlässig, kommunikativ und teamfähig zu sein.

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Mohr schätze an der Unternehmerin aus Bad Wörishofen auch ihre Kontaktfreudigkeit und Ausdauer, was aus Sicht des FDP-Kreisvorsitzenden „für ihr zukünftiges Amt von großem Vorteil ist“. Zudem gehörten Durchsetzungsstärke und der nötige Optimismus zu den persönlichen Stärken der Immobilienmaklerin. Mohr: „Sie steht hinter ihren Entscheidungen und ist bestrebt, diese zu verwirklichen“.

Alexandra Wiedemann ist in Türkheim geboren und wohnt in Bad Wörishofen, wo sie ihre eigene Immobilienfirma leitet. Ihre erste berufliche Tätigkeit begann beim Bundesministerium für Verkehr in einer Beamtenlaufbahn beim Deutschen Wetterdienst. Im Anschluss war sie im öffentlichen Dienst in der Verwaltung in der Justizvollzugsanstalt in Landsberg tätig.

Nach der Kindererziehungszeit ihres Sohnes war Alexandra Wiedemann im Amt für öffentliche Ordnung bei der Stadt Mindelheim tätig und übernahm von 1994 bis 1997 die Geschäftsführung und Leitung der Touristik-Information der Stadt Mindelheim.

Nach dieser Zeit wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit, bildete sich weiter als IHK-zertifizierte Immobilienmaklerin und Versicherungskauffrau. Sie gilt als „leidenschaftliche Netzwerkerin“, ihre Parteifreunde schätzen zudem ihre „hohe unternehmerische Kompetenz“.

„Es gibt so viele Baustellen in der Stadt“, sagt Alexandra Wiedemann nicht nur mit Blick auf die aktuellen Bauvorhaben wie etwa die Löwenbräuarkaden und das Kreuzer-Areal. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass das „überragende Potenzial“ der Kneippstadt gerade im touristischen Bereich nicht genutzt werde. Viel zu oft blieben gute Ideen in Schubladen, anstatt mit Elan für die Stadt genutzt zu werden: „Die Stadt muss gestalten, dafür will ich als Bürgermeisterin sorgen“, so Wiedemann. „Bad Wörishofen braucht Mut für Neues“, so die FDP-Bürgermeisterkandidatin.

Ihre Kernthemen für den bevorstehenden Wahlkampf sind Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, City-Management, Wohnraum für Familien und ein modernes Kurort-Marketing. Sie wünscht sich „frischen Wind“ in der Vermarktung der Kneipplehre mit eindeutigen Werbebotschaften. Und: „Bad Wörishofen gehört zum Großraum München“, betont Wiedemann und sieht darin noch ungenutzte Chancen für die Kneippstadt.

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