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Abschluss

26.07.2017

Schule als Insel der Bildung und Hoffnung

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2 Bilder
Die Klasse 9 der Albert-Schweitzer-Mittelschule mit Lehrerin Sonja Knoll (links): Patrick Auth, Jasmin Becker, Levin Dikkaya, Wolfgang Grieb, Alena Hildebrandt, Sara Ilieva, Bian Jabri, Mete Kaya, Mira Lachenmayr, Julie Fe Mayer, Mary Rose Mayer, Lena Reißer, Patrik Rose, Silvana Schenk, Marc Weber, Domenik Zapfe, Maximilian Zach und Daniel Zink.

Absolventen der Albert-Schweitzer-Mittelschule bekommen viel Lob

Nur glückliche Gesichter der Schulabgänger, begleitet von ihren Eltern und Familienangehörigen, versammelten sich auf dem Pausenhof der Ettringer Albert-Schweitzer-Mittelschule zum Gruppenfoto mit ihren Lehrerinnen und Lehrern. Im Gottesdienst zuvor hatte sie Pater Michael auf die Besonderheit des Augenblicks eingestimmt.

Die an dieser Schnittstelle einer Lebensetappe alle verbindende Dankbarkeit hob Rektorin Anna Neumayer in ihrer Rede hervor. Dabei würdigte sie die Leistungsbereitschaft, Kraft und Energie, die alle Beteiligten aufgebracht hätten. Richtig zu schätzen wisse man das vermutlich erst in ein paar Jahren. Aus Lehrersicht resümierte sie: „Ihr seid zu einer tollen Gemeinschaft zusammengewachsen, ihr ward zwei super Teams – ihr habt uns wenig Ärger und Sorgen bereitet, ihr ward immer höflich, zuvorkommend und wusstet euch zu benehmen - das ist nicht selbstverständlich“.

Dass mit der Zäsur am Ende der Schulzeit sich die Frage stelle „Und was jetzt“ thematisierte Klassenlehrerin Susanne Knoll später noch einmal. Schulleiterin Neumayer wies die Richtung vor mit dem Zitat des Unternehmers Harald Kostial „Wer etwas vermeiden will, sucht Gründe. Wer etwas erreichen will, sucht Wege“ und wünschte ihren Absolventen, dass „ihr immer die richtigen Wege beschreitet und nicht von ihnen abkommt“.

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Für einige zeichne sich ein weiteres Stück der vor ihnen liegenden Wegstrecke bereits ab. Sie würden eine Lehrstelle antreten, andere weiter zur Schule gehen.

Vier der Schüler mit frischem Quali würden das bewährte 9+2 Modellangebot nutzen und auf diesem Weg den mittleren Schulabschluss anstreben.

Der aktuelle Jahrgang habe ausnahmslos dieses Ziel erreicht. Pointiert umschrieb Bürgermeister Robert Sturm die Befindlichkeit der Abschluss-Schülerinnen und -schüler, indem er sich weitab des grünen Allgäus maritimer Bilder bediente und die Schule als Insel der Bildung und Hoffnung in einem Meer der Dummheit darstellte.

Unterwegs auf diesem Meer wünschte er den Absolventen stets günstigen Wind und die Kenntnis, die Segel richtig zu setzen. Dabei gelte es, das Motto Albert Schweitzers „Ehrfurcht vor dem Leben“ nicht aus dem Auge zu verlieren. Musikalische Klänge, darunter die „Ode an die Freude“, intoniert vom Bläserquintett des Musikvereins Ettringen unter der Leitung von Bernd Schmidt, trugen zur Feststimmung bei.

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