Newsticker
Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise schon am Dienstag
  1. Startseite
  2. Lokales (Mindelheim)
  3. Trauer um Bezirksdirigent Tom Liebchen aus Mindelheim

Mindelheim

11.08.2020

Trauer um Bezirksdirigent Tom Liebchen aus Mindelheim

Dirigent und Polizist Tom Liebchen ist tot.

Plus Der beliebte Musiker starb mit nur 55 Jahren. Ein Nachruf.

Tief bestürzt zeigte sich der Präsident des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes ASM, Franz Josef Pschierer, als er vom Tod des langjährigen Bezirksdirigenten des ASM-Bezirks 10, Tom Liebchen, erfuhr. Liebchen ist völlig überraschend am 6. August kurz vor seinem 56. Geburtstag gestorben.

Er war Mitglied im Bezirksvorstand des ASM

Pschierer schätzte Liebchen sehr für dessen hohes Engagement im Bezirksvorstand, aber auch wegen seiner freundlichen und aufgeschlossenen Art. „Liebchen war ein Herzblut-Musiker durch und durch. Sein Herz schlug sprichwörtlich für die Musik“, betonte Pschierer in einer ersten Reaktion. Der ASM verliere mit Liebchen einen wertvollen Mitstreiter und eine Persönlichkeit, die sich auch nach der aktiven Zeit in der Bezirksvorstandschaft immer noch aktiv für die Belange der heimischen Blasmusik eingesetzt habe.

Nicht unerwähnt ließ der ASM-Präsident auch das hohe Engagement bei der Gründung der Bezirks-Oldie-Blasorchesters „BOBO“ des Bezirks 10 Mindelheim, in dem Pschierer selbst aktiv mitspielte. Tom Liebchen hat im Jahr 2016 vom ASM das Ehrenzeichen in Silber am weißblauen Band für 15 Jahre Tätigkeit als Bezirksdirigent im Bezirksvorstand des Bezirks 10 Mindelheim erhalten. 20 Jahre lang stand Liebchen den Kirchdorfer Musikanten als Dirigent vor. Er hatte ein Orchester mit 75 Musikanten aufgebaut.

Der Polizeibeamte war auch in der Mindelheimer SPD engagiert

Der Polizeibeamte Tom Liebchen hat sich auch bei der SPD Mindelheim engagiert. Der Ortsvorsitzende Dominic Pfeifer zeigte sich tief betroffen von der traurigen Nachricht. Die Anteilnahme gelte seiner Frau Brigitte und den beiden Töchtern. „Tom Liebchen war den Gedanken, Grundsätzen und Zielen der SPD sehr zugetan, was er auch mit zwei Stadt- und Kreistagskandidaturen auf unseren Listen bekräftigte“, so Pfeifer.

Sein größter politischer Wunsch, in den Stadtrat einzuziehen, wurde ihm allerdings nicht erfüllt, obwohl er sich insbesondere in den Wahlkämpfen mit Rat und Tat in das politische Geschehen eingebracht hatte. Besonders lag ihm dabei die Jugend und das Vereinsleben am Herzen. „Seine menschliche, liebenswerte Art und sein feiner Humor werden sehr fehlen.“

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren