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Unterallgäu
03.05.2021

Situation am Arbeitsmarkt im Unterallgäu hat sich im April verbessert

Die Arbeitslosenquote im Unterallgäu liegt bei 2,4 Prozent. Nur vier deutsche Landkreise stehen besser da.

Mit dem Start ins Frühjahr verbesserte sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt im Allgäu. Weniger Menschen waren bei den Vermittlern arbeitslos gemeldet, die Nachfrage nach Arbeitskräften erreichte ein ähnlich hohes Niveau wie im Monat zuvor. Dabei blieb die Viruspandemie weiterhin ein prägendes Element. „Der Arbeitsmarkt startete gut ins Frühjahr und zeigt sich in der Pandemie als Stabilitätsanker. Weniger Menschen waren ohne Beschäftigung, das gilt sowohl im Vergleich zum Vormonat wie auch zum April des vergangenen Jahres“, sagt Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. „Für Tätigkeiten im verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheitswesen und in einer Reihe weiterer Branchen bieten Arbeitgeber mehr Stellen zur Besetzung an als in den letzten Monaten. Das eröffnet Chancen auf eine neue Beschäftigung für verschiedene Personengruppen.“

Auch im Bezirk Mindelheim der Arbeitsagentur ist die Arbeitslosenzahl im letzten Monat gesunken. Insgesamt sind hier noch 1136 Personen arbeitslos gemeldet. Das waren zehn Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im April 2,8 Prozent und ist damit genau so hoch wie im Vorjahresmonat.

Dabei meldeten sich 267 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 153 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 311 Personen ihre Arbeitslosigkeit.

Die Zahl der Arbeitsstellen ist gestiegen

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im April um 90 Stellen auf 594 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 22 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im April 179 neue Arbeitsstellen, 124 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 514 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 69.

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Unterallgäu liegt nach Angaben der Agentur für Arbeit jetzt bei 2,4 Prozent und ist damit die fünftniedrigste in ganz Deutschland.

Allgäuweit ging die Arbeitslosenquote im April auf 3,2 Prozent zurück, sie lag damit um 0,2 Prozentpunkte günstiger als im Monat zuvor. Der Vergleich mit dem Vorjahr zeigt eine Verbesserung um 0,1 Prozentpunkte. Aktuell waren 12.566 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das bedeutete einen Rückgang um gut 560 Menschen im Vergleich zum März.

Erstmals können zwei "Corona-Monate" verglichen werden

Seit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie im März des vergangenen Jahres waren beim Vergleich der Monatsdaten kontinuierlich mehr Menschen arbeitslos gemeldet als im Vorjahresmonat. Für den April dieses Jahres gilt dies erstmals nicht mehr, denn im Vergleich zum April 2020 ging die Arbeitslosigkeit um gut 90 Kräfte zurück. Dies hat auch damit zu tun, dass nun erstmals beide Monate, die miteinander verglichen werden, innerhalb der Corona-Krise liegen.

In den ersten Monaten nach Ausbruch der Viruspandemie suchten Betriebe deutlich weniger Kräfte als in der Zeit zuvor. Seit Februar dieses Jahres hellt sich die Situation merklich auf, denn Arbeitgeber stellten jeweils annähernd 1300 oder mehr Beschäftigungsmöglichkeiten neu zur Verfügung. (mz)

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