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  3. Unterallgäu: Unterallgäuer Bauern-Obmann reagiert auf Kritik am Maisanbau

Unterallgäu
17.10.2021

Unterallgäuer Bauern-Obmann reagiert auf Kritik am Maisanbau

Auf einem Feld eines Landwirtschaftsbetriebes wird Mais für eine Biogasanlage und als Futter für Kühe gehäckselt (Luftaufnahme mit einer Drohne).
Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Plus Lärm, Schmutz, Ertrag und Verwendung: Das sagt der Unterallgäuer Bauern-Kreisobmann Martin Schorer zu Kritikpunkten über Mais.

Martin Schorer ist der Kreisobmann des bayerischen Bauernverbandes für den Kreisverband Unterallgäu. Der 63-Jährige ist selbst Landwirt – in Hawangen. Er weiß, dass so manches Thema in der Landwirtschaft mit Kritik behaftet ist. Kritik, die aus seiner Sicht nicht immer auch berechtigt ist. Ernten bis spät in die Nacht hinein? Wer ist eigentlich für den Dreck zuständig, der anfällt, wenn Schlepper, Mähdrescher oder Häcksler vom Feld über weitere Wege fahren? Was ist der Vorteil von Mais? Martin Schorer erklärt im Gespräch mit unserer Redaktion die Einstellungen sowie Sicht- und Handlungsweisen von Landwirten.

Bauern versuchen, die Nachtruhe einzuhalten

Nachtfahrten: „In der Erntezeit versucht man, diese Nachtzeiten auch zu nutzen, aber gleichzeitig die Nachtruhe einzuhalten“, sagt Martin Schorer. Heißt: In der Zeit von 22 bis 6 Uhr sollte – gerade in Bereichen, in denen der Lärm stören könnte – nicht gearbeitet werden. „Soweit es eben geht. Es gibt immer Ausnahmen, aber man versucht, die Nachtruhe einzuhalten.“ Seine Erfahrungen als Kreisobmann? „So wie es ausschaut, halten es die Lohnunternehmen ein. Das ist mein Eindruck.“ Martin Schorer weist zudem darauf hin, dass dahingehend letztlich saisonbedingt gearbeitet wird.

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