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Rammingen

06.12.2020

Warum der Nikolaus nach Rammingen kam

Der fünfjährige Neffe von Zweitem Bürgermeister Manuel Rauscher hatte Angst, dass heuer wegen Corona Weihnachten ganz ausfallen muss. Da wurde dann nicht lange überlegt, und spontan eine Nikolausfeier organisiert.

Plus Wie ein Fünfjähriger dafür sorgte, dass Georg Schiegg und Manuel Rauscher spontan eine Feier organisierten - und der Nikolaus die Kinder erfreute.

Einen weitläufigen Carport haben die Anwohner am Ramminger Kapellenweg vergangenen Samstag kurzerhand in einem heimeligen Ort verwandelt. Lichterketten beleuchten das Areal, Sitzbänke sind aufgestellt, es duftet nach Plätzchen und Kinderpunsch. In kleinen Grüppchen, coronabedingt mit gebührlichem Abstand, warten Eltern und ihre Kinder dort auf einen ganz besonderen Gast: den heiligen St. Nikolaus.

Die fünfjährige Lotta ist aufgeregt. Gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Amelie späht sie immer wieder zum Ende der Straße. Dann endlich ist der Klang kleiner Glöckchen, das Schnauben von Pferden zu vernehmen. Der Nikolaus kommt! Prächtig ist die Kutsche anzusehen, die den Heiligen Mann an diesem Samstagabend durch Rammingen kutschiert. Zwei stattliche Kaltblüter aus dem Stall Alfred Waltenbergers ziehen das Gespann. Und er kommt nicht allein: Drei Rupprechte hat St. Nikolaus an seiner Seite - und natürlich auch kleine Leckereien für die Kinder.

Knapp 200 Adventskalender werden an Rammingens Kleinste verteilt

Knapp 200 Adventskalender wird er heute im Laufe des Spätnachmittags unter den kleinsten Ramminger Bürgern verteilen, gestiftet von Haustechnik Schiegg. Inhaber Georg Schiegg hat sich gerne an der Aktion beteiligt, gemeinsam mit dem Zweiten Bürgermeister Manuel Rauscher wollte auch er den Kindern im Ort eine Freude bereiten. Bekommen doch gerade sie die Auswirkungen des Virus zu spüren.

Der fünfjährige Neffe Rauschers hatte sich zuvor an seinen Onkel gewandt, ihm von seiner Angst berichtet, dass dieses Weihnachten ganz anders, am Ende gar das Christkind selbst nicht kommen werde. Er hatte damit wohl den Richtigen befragt, denn Manuel Rauscher hat gute Kontakte: Auf seine Initiative hat sich St. Nikolaus nun auch nach Rammingen aufgemacht.

Zum Dank gab es für den heiligen Mann Gesangseinlagen der Kinder – und von den Eltern die eine oder andere geistige Stärkung.

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Gleich drei Rupprechte begleiteten den Ramminger Nikolaus.
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