1. Startseite
  2. Lokales (Mindelheim)
  3. Wechsel im Vorstandstrio

Wahlen

23.04.2019

Wechsel im Vorstandstrio

Hermann Bader (links) gab sein Amt in weibliche Hände. Nun wird das neue Vorstandstrio durch Alicia Leinsle, Stefan Schröther (rechts) und Tobias Schmid angeführt.
Bild: müsa

Leitung der Dirlewanger Musiker wird weiblicher

Ein neues Dreiergespann wird künftig die Geschicke des Musikvereins Dirlewang leiten. Nachdem Vorsitzender Hermann Bader nach acht Jahren nicht mehr zur Wiederwahl stand, rückte Alicia Leinsle nach und übernimmt für die kommenden zwei Jahre mit Stefan Schröther und Tobias Schmid die Vereinsführung.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Auf der Generalversammlung in der Hirschbrauerei blickte Bader auf die Aktivitäten der 68 Musiker zurück. 60 Proben der Gesamtkapelle und über 800 unentgeltliche Arbeitsstunden leisteten die Mitglieder im Schnitt. Besonders freute sich der Verein über die knapp 100 Förderer und den konstanten Altersdurchschnitt von 32,1 Jahren.

Die Trachtenkleidung wurde bei den Damen mit Hüten vervollständigt. Großer Dank ging an die Gemeinde, die 12500 Euro Zuschuss an den Verein gewährte. „Dies ist ein Zeichen der hohen Wertschätzung im Ort“, sagte Kassier Michael Rogg und Dirigent Klaus-Jürgen Herrmannsdörfer fügte hinzu: „Wir sind froh, dass wir für diese Gemeinde spielen dürfen.“ An Nachwuchs mangelt es in Dirlewang nicht, was auch dem neuen Ausbilder Erich Weikert in der Jugendkapelle zu danken ist. „Derzeit befinden sich 20 junge Musiker in Ausbildung und Erich setzt neue Impulse“, freute sich Herrmannsdörfer. Die Gesamtkapelle sei gerade im Klarinettenregister leicht unterbesetzt und da schaue es für die Zukunft hoffentlich besser aus. Herrmannsdörfer, der für die musikalischen Leistungen einen echten Gewinn darstellt, leitet das Orchester seit 1992 mit großem Engagement und ohne Honorar. „Das ist keine Selbstverständlichkeit“, so Michael Rogg. Herrmannsdörfer dankte wiederum seinen Musikanten: „Ich bin stolz auf jeden Einzelnen von euch, dass ihr immer alles mittragt, auch wenn euch mal etwas nicht so gefällt.“

Wechsel im Vorstandstrio

In seiner freien Rede ging er auch auf die Wertungsspiele ein, die in seinen Augen „extrem wichtig“ sind. Die Probezeiten dafür seien die wichtigsten Zeiten im Orchester. Durch Disziplin wachse man mit den Vorbereitungen immer mehr, was sich letztendlich in den Wertungsspielen auszahle. Da die Benotungen manchmal ungerecht rüberkommen, würde er alles daransetzen, an einem Kritikspiel teilzunehmen. „Da gibt es keine Noten, sondern danach wird offen mit dem Wertungsrichter geredet.“

Dass der Verein bereits vor 20Jahren Mottokonzerte ins Leben rief, findet Herrmannsdörfer besonders toll, da sich das Thema das ganze Jahr „wie eine rote Linie“ durchziehe. So wird das Jahreskonzert vom Dezember unter dem Motto „Big Band“ am Samstag, 29. Juni, auf dem Hof vor der Hirschbrauerei als Open-Air-Konzert mit beschwingten Klängen wiederholt.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren