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12.07.2010

Wenn die heimische Garage zum Basar wird

Suchen Sie nach etwas Bestimmtem? Anna und Sabrina Reiter, Emilia und Laura Cavaliere und Monika Baur sind die freundlichen Verkäuferinnen vom Türkheimer Familienflohmarkt. Foto: Maria Schmid
Bild: Maria Schmid

Türkheim "Tatort": Türkheim Süd. Schmucke Einfamilienhäuser und die "Sieben Schwaben"? Nein, Streiche wurden nicht gespielt und die Tapferkeit nicht überprüft. Sieben Familien im Bereich Änger, Herbert-Kessel- und Bürgermeister-Hailer-Straße hatten sich zusammengeschlossen. In ihren Garagen und den davor befindlichen Höfen der schmucken Einfamilienhäuser machten sie einen "Hof- und Garagenflohmarkt", ganz nach dem Vorbild der Münchner Stadtteile-Flohmärkte.

Für die Aktion 5000 Flyer und Plakate gedruckt

Sabine Wieland hatte die Idee. Sie organisierte das Ganze, von ihrem Mann Alexander und Tochter Daniela bestens unterstützt. 5000 Flyer und Plakate wurden gedruckt und verteilt. Der Erfolg blieb nicht aus. Gleich zu Beginn um neun Uhr am Samstagmorgen kamen viele Interessierte zu Fuß, per Radl und mit dem Auto auch zu den Familien von Jürgen Ruf, Christoph Frey, Eugenio Cavaliere, Robert Schorer, Ralf Hein und Lydia Herkommer. Die besten Verkäufer/innen waren die Kinder.

Sie hatten viel Spaß daran, alles zu präsentieren. Zu den Verkaufsartikeln gehörte schließlich auch vieles von ihren Spielen, Puppen, vor allem war "Barbie" in allen Facetten gefragt, Musikkassetten und Kleidung. Ansonsten gab es alles, was das Herz eines Flohmarktsuchenden höherschlagen lässt. Da waren Bücher, Porzellan, Glas- und Haushaltsartikel, Schallplatten, Tischtennisplatte, Bilder, Postkarten, Fahrräder, Kinder- und Puppenwagen, Musikinstrumente und vieles, vieles mehr.

Wenn die heimische Garage zum Basar wird

Unter den angebotenen Bildern gab es bei Familie Hein originale Erstlingswerke der Frau des Hauses, der Malerin Andrea Huszar. Ralf Hein erzählte, sie hätten schon vor, es im nächsten Jahr wieder zu veranstalten. Er habe lange Zeit in Neuseeland gelebt. Dort sei das üblich gewesen und habe ganz normal an jedem Wochenende zum Leben dazugehört. Er war sich sicher: "Das wird sich auch bei uns langsam durchsetzen."

Nur der Plüschelefant durfte nicht verkauft werden

Davon war Sabine Wieland ebenfalls überzeugt. Tochter Daniela hatte nur einen Wunsch, dass ihr "Punkie", der pinkfarbene Plüschelefant mit der tollen Punk-Frisur, nicht verkauft würde. Irgendwie sei er ein ganz besonderer Elefant. Ihr Vater hatte ihn einmal auf dem Oktoberfest in München "geschossen". Jetzt saß er auf dem Gartenzaun und war das beliebte Maskottchen des Familienflohmarktes.

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