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25.07.2010

Wer bin ich?

Die 14 Absolventen der Volksschule Kirchheim haben sich vom Schulalltag und ihrem Klassenlehrer Andreas Miller (re.) verabschiedet. Von den Elternsprecherinnen bekam er den Fahrplan für das Schuljahr, der auf dem Bild zu sehen ist.
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Die 14 Absolventen der Volksschule Kirchheim haben sich vom Schulalltag und ihrem Klassenlehrer Andreas Miller (re.) verabschiedet. Von den Elternsprecherinnen bekam er den Fahrplan für das Schuljahr, der auf dem Bild zu sehen ist.

Kirchheim Es war ein ganz besonderer Abend. 14 Jugendliche der Volksschule Kirchheim sind an einem Meilenstein ihres Lebens angekommen. Der Abschluss war geschafft. Im Gottesdienst verglich Pater Benedikt ihr bisheriges Leben mit einem Diktat, bei dem vom Lehrer alles vorgegeben wird. "Nun ändert sich das", sagte der Pater. "Euer Leben wird zu einem Aufsatz." Jetzt gelte es, das richtige Thema zu finden und seine eigene Fantasie spielen zu lassen, um eine schöne, gelungene Sache aus dem Leben zu machen.

"Ihr habt euch selbst im Schulgelände ein Denkmal gesetzt." Schulleiter Anton Sonntag bedankte sich bei der folgenden Abschlussfeier für die positiven gemeinsamen Erlebnisse, die er nicht missen möchte. Sehr stolz sei er darauf, dass jeder sein Bestes gegeben hätte. Der Schulverbandsvorsitzende Hermann Lochbronner wünschte den Absolventen, dass sie ihre Talente nutzen und in das weitere gesellschaftliche Leben mit einbringen.

In schwäbischem Dialekt wünschten die beiden Elternsprecherinnen den Buben und Mädchen das Beste und übergaben Klassenlehrer Andreas Miller ein Geschenk. So wie er den Schülern einen Fahrplan für den Quali gemacht hatte, so haben sie ihm einen Fahrplan für das ganze Schuljahr zusammen gebastelt.

Die Klasse selbst hatte sich etwas Originelles für ihren geliebten Lehrer einfallen lassen. So brachten die Mädchen ihm lachend ein Gedicht vor, in dem sie von ihren gemeinsamen Erlebnissen erzählten. Auch eine Urkunde gab es. Immer wieder merkte man, wie viel Andreas Miller den Neuntklässlern bedeutet. "Ohne Herrn Miller wäre die Sache nicht halb so gut über'n Tisch gegangen." Dankbar zeigten sich auch die Klassensprecher, die nicht nur ihn, sondern auch alle anderen Lehrer voller Witz in ihr "ABC" mit einbezogen.

Wer bin ich?

Ganz gerührt schien Andreas Miller. "Die Chemie mit der Klasse war einfach da", sagte er. Wie schon der Schulleiter war auch er froh, dass er den Buben und Mädchen nicht nur fachliche, sondern auch persönliche und soziale Kompetenzen sowohl als auch die Erinnerung an die Highlights mit auf den Weg geben kann.

Vor der Zeugnisübergabe wurden die besten Schüler geehrt: Andreas Hampp, Philipp Deimler, Markus Kögel und Dominik Ziegler-Freisinger bekamen für ihren guten Abschluss persönliche Geschenke - ganz nach den jeweils eigenen Interessen - überreicht.

Zu guter Letzt konnten die jungen Absolventen ihre Schulzeit noch einmal Revue passieren lassen. Dazu hatte Klassenlehrer Andreas Miller mühevoll eine Power-Point-Präsentation zusammengestellt. Bilder von Einzelnen, von gemeinsamen Ausflügen, Projekten oder Praktika mit witzigen Texten ließen die Stimmung noch einmal hochkochen - bevor es am Schluss gefühlvoll wurde, als sich der beliebte Klassenlehrer von allen persönlich verabschiedete. "Passt's auf Euch auf!"

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