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Stetten

06.05.2019

XXXLutz kann in Stetten bauen

im Stettener Gewerbegebiet soll ein Servicezentrum der Möbelkette XXXLutz entstehen.
Bild: Franz Simon

Die Möbelhauskette errichtet ein Service-Center im Gewerbegebiet bei der A96.

Die Möbelhauskette XXXLutz darf im Stettener Gewerbegebiet ein Service-Center bauen. Dem entsprechenden Bauantrag haben die Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung gegen die Stimme von Peter Holdenrieder zugestimmt. Geplant ist demnach ein rund 124 Meter langes, 69 Meter breites und acht Meter hohes Gebäude, das in zwei Bauabschnitten entstehen könnte. Wie bei der Bauvoranfrage des Unternehmens im Oktober vergangenen Jahres erläutert wurde, sollen dort Aufträge aus den umliegenden Möbelhäusern sowie Reklamationen bearbeitet und die Möbel vormontiert werden. Dem Unternehmen zufolge sollen bis zu 75 Arbeitsplätze entstehen.

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Um den Platz optimal nutzen zu können, soll das Gebäude – anders als in der Bauvoranfrage vorgesehen – an den nördlichen Rand des Grundstücks verschoben und zudem unterkellert werden. Gerade Letzteres nahm Gemeinderat Paul Huber mit großem Wohlwollen zur Kenntnis. „Kompliment. Sie sind der Zeit voraus. Sie machen was gegen den Flächenfraß“, lobte er das Unternehmen.

Maximal zehn Laster pro Tag

Dieses geht davon aus, das täglich fünf bis maximal zehn 40-Tonner das Service-Center verlassen und außerdem rund 20 7,5-Tonner, die die Möbel zu den Kunden bringen. Sie werden morgens um 7 Uhr beladen und fahren gegen 8 Uhr vom Hof. Angefahren werden soll das Gelände ausschließlich über den Schleifwegacker, um die Verkehrssituation in der Bahnhofstraße – in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof und des Pendlerparkplatzes – zu entschärfen. Damit Letzterer nicht von wartenden Lastwagenfahrern oder den Autos der Mitarbeiter blockiert wird, sollen die Lastwagenfahrer auch außerhalb der Öffnungszeiten auf dem Betriebsgelände parken können und dort zudem Zugang zu sanitären Anlagen haben. Für die Autos der Mitarbeiter sind auf dem Gelände statt der baurechtlich vorgeschriebenen 45 Stellplätze noch auf Wunsch von Richard Linzing nun 60 Stellplätze vorgesehen. Das Dach wird mit einer Photovoltaikanlage versehen.

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Ein Rat übte Kritik am Standort

Nachdem die Räte bereits die Bauvoranfrage befürwortet hatten, stimmten sie auch dem jetzigen Bauantrag mehrheitlich zu. Lediglich Peter Holdenrieder stimmte dagegen. „Ich bleibe dabei: Das Gebäude steht für mich am falschen Fleck“, sagt er. Er hätte es lieber auf der anderen Seite der Autobahn im dortigen Interkommunalen Gewerbegebiet gesehen.

Wann mit dem Bau begonnen werden soll, ist noch offen. (baus)

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