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  3. Bad Wörishofen: 104.000 Euro im Monat für das Essen von 62 Flüchtlingen

Bad Wörishofen
29.04.2022

104.000 Euro im Monat für das Essen von 62 Flüchtlingen

Im ehemaligen Impfzentrum leben jetzt Flüchtlinge aus der Ukraine. Unser Archivbild stammt von Mitte März, als die Kriegsflüchtlinge dort eintrafen.
Foto: Bernd Feil (Archivbild)

Für 62 Ukrainer in der Notunterkunft zahlte der Freistaat im ersten Monat 40 Euro pro Tag und Person an einen Caterer. Dem Landratsamt ist dabei nicht ganz wohl.

Dort, wo zwei Jahre lang Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht wurden, leben seit einigen Wochen Menschen aus der Ukraine, die vor dem Krieg geflüchtet sind. Weil es in dem früheren Möbelhaus in Bad Wörishofen aber keine Küche gibt, werden die 62 Bewohner täglich von einem Caterer mit Essen versorgt. Dieser Service geht allerdings ins Geld.

Nur als Notunterkunft für Flüchtlinge aus der Ukraine gedacht

Entsprechende Informationen dieser Redaktion hat das Landratsamt inzwischen bestätigt. Die Behörde teilte auf Anfrage mit, die Unterkunft in Bad Wörishofen sei nur als Notunterkunft gedacht. Vorgabe des Bayerischen Innenministeriums sei gewesen, für Flüchtlinge aus der Ukraine nach der Flucht eine Notunterkunft zum Ausruhen und mit ausreichend Verpflegung einzurichten.

Die Flüchtlinge werden aber laut Landratsamt so schnell wie möglich weiterverlegt in Asylunterkünfte oder in private Unterkünfte. Hier versorgen sie sich dann selbst.

Da die Notunterkunft in Bad Wörishofen für rund 300 Flüchtlinge ausgelegt ist, wäre es nicht möglich gewesen, für diese Anzahl an Personen eine Küche einzurichten, erläutert Sylvia Rustler von der Pressestelle. Deshalb hat das Landratsamt einen Caterer mit der Versorgung der Flüchtlinge beauftragt.

40 Euro pro Tag und Person, 38 Euro davon für Essen und Getränke

Der Auftrag umfasst neben der Verpflegung auch die Ausstattung mit Geschirr sowie Tischen und Stühlen. „Zwischenzeitlich haben wir mehrere Angebote eingeholt, es hat sich letztlich aber nur ein Unternehmen gefunden, das diesen Auftrag übernommen hat“, erklärte die Sprecherin weiter. Im ersten Monat fielen 104.100,78 Euro an. Das entspricht einem Betrag von 40 Euro pro Tag und Person, 38 Euro davon für Essen und Getränke. Derzeit werden 62 Menschen versorgt. Es waren aber laut Landratsamt auch schon rund 100.

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Die Kosten trägt der Freistaat Bayern. „Darüber hinaus bemühen wir uns, die Verpflegungskosten zu reduzieren und holen weitere Angebote ein“.

Die Flüchtlinge bekommen auch Geldleistungen. Da sie aber voll verpflegt werden, werde diese Sachleistung vom Gesamtbetrag abgezogen, heißt es aus der Kreisbehörde.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

24.04.2022

Wie hoch ist gleich noch einmal der Satz, den ein deutscher Hartz IV Empfänger pro Tag für Essen erhält?

Man möge noch berichtigen, sind das nicht aktuell um die 450€ pro Monat? Das würde bedeuten, dass der deutsche Sozialhilfe Empfänger am Tag maximal 15€ zur Verfügung hat, für Essen, Trinken, Strom und Kleidung.

Der Deutsche erhält also hierzu 15 €, der Ukrainer 54 €, das Ch dann im Monat 450 € zu 1620 €.

Da sollten die deutschen eventuell noch mal den Gürtel enger schnallen, den wir sagte der Herr Selensky erst, Deutschland muss mehr für die Ukraine tun und man kommt nicht mit leeren Händen nach Kiew, um Selfies zu machen... Was sagt denn der Herr Melnyk dazu, dass die ukrainischen Hilfesuchenden von Deutschland unterstützt werden. Gab es schon einmal Dank dafür?

24.04.2022

Der Caterer ist aber kein Bekannter/Verwandter eines Staatsbediensteten oder? Das würde natürlich wieder alles erklären ;)

23.04.2022

(edit/mod/bitte keine unbewiesenen Tatsachenbehauptungen posten)

23.04.2022

@VONEHRENFRIED L.: „Also liebes ehrfürchtiges LRA Unterallgäu, als Revisor sage ich …“

Herr L., sie outen sich damit als quasi Berufskollege (ich bin aber jetzt im Ruhestand); das bringt Ihnen hier aber kaum Sympathiepunkte ein, aber Sie kennen sicherlich Gogols Komödie „Der Revisor“.

Gogol wollte mit seinem Werk den Blick auf die ganze korrupte Gesellschaft des zeitgenössischen Russland lenken. Heute müssen wir dafür nicht erst nach Russland blicken: Auch unsere Politiker machen sich mit Masken- und sonstigen Geschäften die Taschen voll. Da müssen wir schon etwas Verständnis aufbringen, wenn ein Caterer bei der Verpflegung von Geflüchteten einen gewissen „Solidaritätszuschlag“ verlangt.

Helmut Eimiller

23.04.2022

Nur mal so zum Vergleich:
Lt. Tabelle ist der Hartz-IV Satz 2021 für Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren bei monatlich € 154,78 = ca.. € 5,16/Tag!
Nochmals: da sind auch die Getränke und Tabakwaren mit inkludiert!

23.04.2022

Ja - wie das müssen die Leute alles am Tag essen ?

Oder will hier ein Caterer seinen Porsche Cayenne in drei Monaten verdient haben.
Also liebes ehrfürchtiges LRA Unterallgäu, als Revisor sage ich :
1 ) Karten auf den Tisch und volle Nennung des Firmennamens des Caterers
2 ) den Nachweis, w a s genau die Flüchtlinge zu essen bekommen haben im abgerechneten Monat
- genau aufgeschlüsselt auf jede Tasse Kaffee, Tee, Wasser, Saft uns sonst. Getränke
sowie alle Mahlzeiten
3 ) LRA machen Sie Fotos vom gelieferten Essen
4 ) LRA machen Sie genaue Angaben über die inhaltliche Zusammensetzung der Speisen,
ob regional erzeugt oder Billigstkonserven, insbesondere über die Herkunft des verwendeten Fleisches / Wurst
5 ) hat hier die Ernährungsberaterin des LRA ( Beamtin !) mitreden dürfen

und an die bayer. Staatsregierung der Hinweis, auch Sie haben eine Prüfungspflicht, was mit dem bereitgestellten
Geld erfolgt, also beim angeblichen Essens-Tagessatz von 38 € bzw. auch beim "Komplettverpflegungssatz"
incl. der "essbaren Stühle und Bänke" von 54 € könnte man bereits von W u c h e r sprechen.

Ich weiss, dieser Kommentar wird einigen Damen und Herren nicht schmecken , dennoch bitte ich den Kommentator
Klaus M. doch in einem weiteren Kommentar zu schreiben, wo sich das Gasthaus zu der Speisekarte befindet, wir
fahren sofort mit der gesamten Großfamilie dorthin, denn auf dieser Karte ist alle drauf, was wir gerne essen, also
ich freu mich schon auf das Schlemmerschnitzel für 13,50 € , meine Frau auf den Schweinebraten.

23.04.2022

Aus der Tageskarte eines gutbürgerlichen Gasthauses:
"Schweine Cordon Bleu mit Bratkartoffeln 13,50 € Wurstsalat mit Bauernbrot 6,90 € Leber sauer mit Röstkartoffeln 9,70 € Currywurst mit Pommes 8,90 € Paar Bratwurst mit Kartoffelsalat an Bratensauce 7,90 € Schnitzel paniert mit Pommes oder Kartoffelsalat 11,90 € Schlemmerschnitzel mit Pommes 13,50 € 1/2 Hähnchen mit Pommes 8,90 € Käsespätzle mit Röstzwiebeln 8,50 € Schweinebraten mit Kartoffelknödel und Krautsalat 9,70 € Lachswürfel in Kräuterrahmnudeln 14,90 € Bunter Salatteller mit Putenstreifen 9,90 € Frische Champignon in Rahmnudeln 8,50 € Champignonrahmnudeln mit Schweinefilet 13,00"

Da fragt man sich, wie man auch unter Berücksichtigung von Kosten für Frühstück und Abendbrot auf 38,- EUR pro Person kommen kann. - Wahrhaft ein Meisterstück an Verschwendung öffentlicher Gelder!