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  3. Bad Wörishofen: Glamouröser Auftakt zum Festival der Nationen in Bad Wörishofen

Bad Wörishofen
25.09.2022

Glamouröser Auftakt zum Festival der Nationen in Bad Wörishofen

Konzentriert und voller Elan bestritt der 27 Jahre junge Geiger und Dirigent Emmanuel Tjeknavorian gemeinsam mit den Wiener Symphonikern den Eröffnungsabend.
Foto: Pressefoto M.i.S., Mindelheim / Bernd Feil/M.i.S. / Bernd Feil/M

Bayerns Kunstminister Markus Blume adelt Bad Wörishofen als Klassik-Metropole. Stars und Sternchen verleihen dem Eröffnungsabend Glanz.

Es ist wieder Festival-Zeit in Bad Wörishofen. Der Eröffnungsabend des wohl außergewöhnlichsten Festivals der Nationen seit der Gründung war ein vielfältiger Genuss – musikalisch wie kulinarisch. Dazu adelte Bayerns Kunstminister Markus Blume Bad Wörishofen als „Klassik-Metropole“, die berühmten Spielorten wie Salzburg oder Bayreuth mittlerweile ebenbürtig sei. Schauspieler Elmar Wepper machte der Kneippstadt ebenfalls ein großes Kompliment, wenngleich ein ungleich ungewöhnlicheres.

Erstmals nach den Corona-Beschränkungen gab es wieder „volles Haus“ beim Festival der Nationen. Die Festival-Organisatoren Winfried und Werner Roch hatten in den Einladungsschreiben das Tragen von FFP2-Masken im Konzert empfohlen, einige wenige Gäste folgten dem Rat. Ansonsten war alles wieder wie vor den Pandemie-Beschränkungen.

Überraschender Fund im VIP-Zelt des Festivals der Nationen in Bad Wörishofen

Im VIP-Zelt ging es schon vor den ersten Akkorden hoch her, am roten Teppich gab es Erinnerungsfotos für alle Ehrengäste. Winfried und Werner Roch erwiesen sich einmal mehr als galante und perfekte Gastgeber, die wirklich niemanden übersahen. Mindestens ein Gast wird Intendant Winfried Roch gleich doppelt dankbar sein, denn Roch fand im VIP-Zelt eine prall gefüllte Geldklammer, die jemand dort verloren hatte. Im Kursaal begrüßte dann Bürgermeister Stefan Welzel die Gäste. „Ein wunderbarer Anblick, endlich wieder ein voll besetzter Kursaal“, rief der Bürgermeister dem Publikum zu. Er erinnerte daran, dass die Festival-Organisation durch die Einschränkungen in den vergangenen beiden Jahren „ein Kraftakt“ gewesen sei. Nun sei er wieder da, der „Dreiklang aus Bad Wörishofen: die wunderbare Kurstadt, die wunderbare Musik und die große Festivalfamilie“, freute sich Welzel.

Bayerns Kunstminister Markus Blume eröffnete das Festival.
Foto: Pressefoto M.i.S., Mindelheim / Bernd Feil/M.i.S. / Bernd Feil/M

Wie groß diese Familie ist, zeigte Welzels Begrüßung. „Ich habe jetzt das Gefühl, ganz Bayern ist da“, scherzte anschließend Bayerns Kunstminister Markus Blume, der die Eröffnungsrede hielt. Auch Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek war direkt nach seiner Rede im Bundestag nach Bad Wörishofen geeilt, um bei der Festival-Eröffnung in der Stadt dabei zu sein, in der er lange Bürgermeister war. Zahlreiche ehemalige Mitglieder der Staatsregierung reihten sich ein, Carolina Trautner etwa, Josef Miller und auch der einstige Bundesbauminister Eduard Oswald. Neben zahlreichen Unternehmerinnen und Unternehmern war auch die Film- und Fernsehbranche wieder gut vertreten. Neben Elmar Wepper oder Ursula Buschhorn genoss auch Carolin Reiber das Konzert, Fußball-Legende Franz „Bulle“ Roth durfte ebenfalls nicht fehlen. „Ein echtes Kneipp-Zentrum“ sei Bad Wörishofen, lobte Minister Blume, dessen Ministeriale hier gerade eine Klausur in der „Kuroase“ abhielten: „Aber eben auch eine echte Klassik-Metropole“. Bad Wörishofen könne es mittlerweile „mit den ganz Großen aufnehmen“, sagte Blume. Zudem gefalle ihm die Atmosphäre beim Festival der Nationen besser: „Die Kleiderordnung ist etwas lockerer, die Stühle viel bequemer und die Musik dabei genau so gut“, lobte Blume.

2500 Kinder und Jugendliche beteiligen sich an den Bildungsprojekten des Festivals der Nationen

Der Minister dankte Intendant Winfried Roch für dessen Einsatz und die vielen Ideen. Das Festival der Nationen habe „etwas Verbindendes“ – und „wann, wenn nicht jetzt, ist das genau das Richtige?“, fragte Blume mit Blick auf die Weltlage und den Krieg Russlands in der Ukraine. „Sie denken auch an die nächste Generation“, sagte Blume zu Roch und strich die Bildungsprojekte heraus, die Seele dieses Festivals. Heuer seien 2500 Kinder und Jugendliche dabei, berichtete Blume. „Das ist super.“ Insgesamt haben bereits 20.000 Kinder durch das Festival der Nationen Kontakt zu klassischer Musik bekommen. Diese Marke wird beim Festival heuer erreicht. „Klassik ist nicht nur etwas für Ältere, es ist auch etwas für Jüngere“, befand Blume. Das gelte auch für die Künstler. „Große Karrieren haben in Bad Wörishofen begonnen“, erinnerte Blume. „Das Festival kostet den Freistaat zudem kein Geld, deshalb bin ich heute ganz entspannt“, sagte Blume gut gelaunt und dankte den zahlreichen Sponsorinnen und Sponsoren. Der anerkennend gemeinte Satz kam aber nicht bei allen gut an. Gleich mehrere finanzstarke Unterstützer des Festivals kritisierten hinterher, dass sich der Freistaat hier nicht mit Zuschüssen einbringe.

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Festival der Nationen mit Stars und Sternchen in Bad Wörishofen
Foto: Bernd Feil und Karl-Josef Hildenbrand

Musikalisch gab es dafür umso mehr, denn der Geiger und Dirigent Emmanuel Tjeknavorian und die Wiener Symphoniker geizten nicht mit Zugaben. Die ausführliche Konzertbesprechung lesen Sie im Kulturteil dieser Ausgabe. Mit den mitgebrachten „Wiener Schmankerln“ (Tjeknavorian) rissen die Musikerinnen und Musiker das Publikum im zweiten Teil des Eröffnungskonzertes von den Sitzen. Die Pizzicato-Polka der Brüder Johann und Josef Strauss sowie der Teufelstanz von Joseph Hellmesberger sorgten am Ende dafür, dass alle im Saal standen und dem erst 27 Jahre alten Tjeknavorian und seinem Orchester begeistert applaudierten. Damit war der glamouröse Abend aber noch lange nicht vorbei. Die Ehrengäste feierten anschließend beim opulenten Mitternachtsbüffet im Luxushotel Sonnenhof am Kurpark weiter, wo Direktor Peter Messner „Jörg Richter und sein Küchenorchester“ vorstellte. Dieses Ensemble spielte mit unzähligen Köstlichkeiten von Aal-Meerwasser-Konfekt bis Steinpilz-Tiramisu mit Wildschinken derart groß auf, dass man sich unweigerlich fragte, wann die selbst ernannten Küchengötter des Landes Richter endlich höhere kulinarische Weihen verleihen.

"Als Münchner kommt man normalerweise ja über Landsberg nicht hinaus", scherzt Schauspieler Elmar Wepper

„Das Festival ist ein Leuchtturm“, sagt Hoteldirektor Messner. Auch Schauspieler Elmar Wepper kommt immer wieder gerne hierher. „Bad Wörishofen ist ein Kleinod, fast etwas aus der Zeit gefallen, aber im positivsten Sinn“, sagte er. Normalerweise komme man „als Münchner ja über Landsberg nicht hinaus“, scherzte Wepper über seine Entdeckung, die er auch seinem Golf-Partner Franz Roth zu verdanken hat. Das Festival der Nationen bringt heuer eine nie da gewesene Dichte an Weltstars nach Bad Wörishofen. Am Samstag konzertierte Julia Fischer, am Sonntag Rolando Villazon, weitere Legenden der Branche, wie Jonas Kaufmann, folgen.

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