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  3. Fluglärm: Kritik an Eurofighter-Tiefflügen im Allgäu

Bad Wörishofen
16.05.2024

Kritik an Eurofighter-Tiefflügen zwischen Bad Wörishofen und Türkheim

Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 haben bei Bad Wörishofen geübt. Die Art der Manöver sorgte nun für Kritik.
Foto: Thorsten Weber (Archivbild)

Die Luftwaffe geht ein zu großes Risiko ein, findet Stadtrat Manfred Gittel. Bad Wörishofen sei zudem Kurort. Doch es gibt auch Befürworter der Manöver.

Die jüngsten Übungsflüge von Eurofightern zwischen Bad Wörishofen und Türkheim haben nun für Kritik im Stadtrat gesorgt. Manfred Gittel (FW) forderte, die Kurstadt müsse mit einer Protestnote reagieren. Widerspruch kam aus seiner eigenen Fraktion.

Unsere Redaktion hatte über die Flugmanöver am Himmel über Bad Wörishofen und Türkheim berichtet. Die Piloten hatten über Bad Wörishofen und Türkheim einen CAS-Einsatz simuliert. CAS steht für Close Air Support und bedeutet die Unterstützung von Bodentruppen aus der Luft. Zu beobachten war, wie die Eurofighter aus größerer Höhe steil abtauchten und dann wieder aufstiegen. Dabei habe die geringste Flughöhe nördlich von Bad Wörishofen gelegen, mit 396 Metern über Grund, teilte ein Sprecher des Luftfahrtamtes der Bundeswehr auf Nachfrage mit. Zu beobachten war, wie die Eurofighter aus größerer Höhe steil abtauchten und dann wieder aufstiegen. Das zitierte auch Gittel. 

"Bin entsetzt" über Tiefflüge in so dicht besiedeltem Gebiet, sagte Manfred Gittel in Bad Wörishofen

"Ganz abgesehen davon, dass wir ein Kurort sind und über einem Kurort solche Übungen meiner Meinung nach unmöglich sein sollten, bin ich entsetzt, dass diese Tiefflüge mit bis zu 400 Metern Tiefe über und nahe einer Stadt, also einem dicht bewohnten Gebiet stattfinden", kritisierte er. "Die Bundeswehr geht da offenbar ganz bewusst das Risiko ein, dass bei Problemen während der Tiefflüge Menschen zu Schaden kommen könnten." Unfälle können schließlich nicht ausgeschlossen werden erst recht nicht bei dieser Nähe zur Wohnbebauung, bei der Geschwindigkeit der Maschinen, beim „steil abtauchen“ und erst recht nicht, da es sich ja um Übungen handelt, bei denen diese Gefahr um ein Vielfaches größer sei. "Wir sollten der Bundeswehr einen entsprechenden Protestbrief schreiben", forderte Gittel. 

"Eineinhalb Stunden von uns entfernt herrscht Krieg", erinnert Stadtrat Joachim Nägele

Sogleich meldete sich sein Fraktionskollege Joachim Nägele zu Wort, der sagte, er sehe das komplett anders. "Eineinhalb Stunden von uns entfernt herrscht Krieg", betonte er mit Blick auf Russlands Angriffskrieg in der Ukraine. Die deutschen Eurofighter würden zur Sicherung des europäischen Luftraumes beitragen. "Irgendwo müssen sie das ja üben", sagte Nägele und lobte ausdrücklich die Bundeswehr. Im Stadtrat gab es lautstarke Zeichen der Zustimmung. Gittel jedoch betonte, dass es ihm überhaupt nicht um die Trainingsflüge gehe. "Ich stehe voll hinter der Bundeswehr und weiß, dass auch geübt werden muss, nur: keine Tiefflüge über dicht bewohntem Gebiet.", sagte er. Geübt haben Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 aus Neuburg. Das Geschwader stellt auch die Alarmrotte für Süddeutschland, die immer dann schnell aufsteigen muss, wenn ein Flugzeug im deutschen Luftraum nicht identifiziert werden kann. 

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16.05.2024

Bayern ist überall dicht bebaut. Wo soll bitte ein Platz sein, an dem mit großem Abstand zu Wohngebäuden geübt werden kann?
Neuburg ist für den Luftraum in Süddeutschland verantwortlich, den Standort verlegen ist keine Alternative.

15.05.2024

Es gibt kaum einen schönere Musik als der Klang der F-104G, des Tornados und der F-4F - alle zu meiner Zeit.

15.05.2024

Das Fliegen war bei diesen Maschinen lebensgefährlich. Mein ehemaliger Klassenkamerad kam dabei 1981 ums Leben. (Er ist aufgeführt als Nummer 2222 unter https://www.bundeswehr.de/resource/blob/272550/7b30eb0d0a0d642d5020b1873c6906a2/20191123-download-namentliche-uebersicht-der-geehrten-verstorbenen-data.pdf.)

Helmut Eimiller

15.05.2024

Ich habs überlebt (1x F-104G). Die Gründe warum die F-104G abstürzte sind bekannt. Tornado und Phantom hatten keine übermäßig hohen Absturzquoten.

15.05.2024

Ich setze mich raus auf die Terrasse mit einem Kaffee und schau zu :)

15.05.2024

Manche Politiker haben noch nicht verstanden, dass wir heute in einer anderen Welt leben als noch vor drei Jahren.

15.05.2024

Vielen Menschen, hier ein Politiker, geht es einfach zu gut. Man ist zu verwöhnt von Demokratie, demokratischen Gegebenheiten und demokratischen Selbstverständlichkeiten, dass man ganz vergisst, dass diese auch immer geschützt und bewahrt werden müssen! Im Extremfall durch militärische Gewalt. Und hierzu ist Übung, Übung und nochmals Übung notwendig! Was in anderen Ländern als Selbstverständlichkeit und Notwendigkeit angesehen wird, militärische Notwendigkeit zum Schutz des eigenen Landes, wird in Deutschland versucht "wegzudiskutieren". Aber auf die demokratischen und freien Annehmlichkeiten soll natürlich nicht verzichtet werden, aber ohne Militär und seine Notwendigkeiten. Sicherheit und Frieden ist nicht ohne Anstrengungen zu erreichen und zu halten. A-typisches Beispiel ist die Ukraine durch das größenwahnsinnige Bestreben Russlands, das große russische Reich wieder aufbauen zu wollen.

15.05.2024

Kann man vom Frieden, Demokratie verwöhnt sein.. wenn man es nicht anders kennt.? Plappern sie nur nach was die Rüstungs- Kriegsbefürworter laut aussprechen um dafür ihre Berechtigung zu bekommen.. Es kann jeder entscheiden Krieg, Unruhen oder Frieden.. schauen sie sich unsere Welt an wie viele Länder Chef sich für Krieg, Unruhen entscheiden und wie wenige (keiner) für Frieden. Als intelligente Wesen, Menschen sollte uns das zu denken geben .. wer will eigentlich Gewalt, Tod für sich und seine Familie erleben müssen. Wenn Länder, Weltbevölkerung nur miteinander leben können.. durch Waffen vor dem anderen geschützt ist das dann ein buntes, vertrauensvolles Miteinander.. ! Es wird erst Ruhe einkehren wenn wieder alles zerstört ist und dann bauen wir es wieder auf und so geht es endlos weiter, bis der Mensch verstanden hat was Leben heißt...!