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  3. Haselbach: Frauenbund in Haselbach will nicht mehr zahlen

Haselbach
24.11.2022

Frauenbund in Haselbach will nicht mehr zahlen

Der Katholische Frauenbund Haselbach hat dem Kindergarten in Eppishausen 1500 Euro gespendet, um sein Vermögen aufzulösen. Grund ist der Ausstieg aus dem Stammverein in Augsburg. Der Frauenbund will sich künftig unter anderen Namen neu organisieren.
Foto: Karl Kleiber (Archivbild)

Der Frauenbund spaltet sich vom Katholischen Frauenbund in Augsburg ab, weil ihm von den Mitgliedsbeiträgen zu wenig bleibt. Nun äußert sich der Dachverband.

Die Nachricht hat aufhorchen lassen: Der Katholische Frauenbund in Haselbach verlässt den Verband Katholischer Deutscher Frauenbund, weil über die Hälfte der Mitgliedsbeiträge kassiert werde. Was ist da los?

Elisabeth Böswald-Rid ist Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim Katholischen Frauenbund in Augsburg. Sie sagt, der Verband hat aktuell bundesweit 160.000 Mitglieder. Er ist gegliedert in verschiedene Ebenen, den Bundesverband, den Landesverband Bayern sowie in Diözesanverbände. Jede dieser Ebenen habe ihre eigenen Aufgaben und Zuständigkeiten. Die Aufteilung spiegelt sich somit auch in der Verteilung der Mitgliederbeiträge.

Von den 32 Euro Mitgliedsbeitrag bleiben nur 5,75 Euro beim Frauenbund in Haselbach

Im Jahr 2022 beträgt der jährliche Mitgliedsbeitrag 32 Euro. Davon bleiben 5,75 Euro beim Zweigverein vor Ort, sechs Euro gehen an den Diözesanverband Augsburg, 12 Euro an den Landesverband Bayern und die Werke (VSB, Familienpflegewerk; Landfrauen) und noch einmal 8,75 Euro an den Bundesverband. Darüber hinaus bezieht jedes Mitglied kostenfrei die Mitgliederzeitung „engagiert“. 

Dem Verband ist keineswegs verborgen geblieben, dass die Erhöhung des Mitgliedsbeitrags seit 2021 auf Unverständnis stößt. Böswald-Rid gibt aber zu bedenken, dass die Beitragsanpassung „selbstverständlich von den Delegierten verabschiedet wurde“, also nach einem demokratischen Verfahren beschlossen wurde. Jedes einzelne Mitglied sei durch die Wahl einer Delegierten in diesem Prozess beteiligt gewesen.

Bei der Beitragsdiskussion sollte auch bedacht werden, heißt es weiter von Seiten des Diözesanverbands Augsburg, dass der KDFB mehr ist als ein Zweigverein vor Ort. Er mache bundesweit wichtige Lobbyarbeit, „um unsere vielfältigen Themen voranzubringen“. Um auch zukünftig als großer Verband zu wirken, ist neben den vielen Frauen, die hier ehrenamtlich engagiert sind, den vielfältigen Aktionen und den gesellschaftspolitisch wichtigen Themen auch ein gesicherter finanzieller Rahmen notwendig, damit diese vielfältige ehrenamtliche Arbeit gelingen kann, sagt Böswald-Rid.

Der Fall des Haselbacher Frauenbunds bleibt ungewöhnlich

So werden die Mitgliedsbeiträge im Gesamtverband verwendet: 

  • Finanzierung der Arbeit des KDFB mit Landfrauenvereinigung und Verbraucher-Service.
  • Mitgliederzeitschrift „KDFB engagiert – Die Christliche Frau“ und deren Internetpräsenz.
  • Versicherungsleistungen.
  • Arbeitshilfen und Aktionsmaterialien.
  • Broschüren.
  • Verstärkung der Internetpräsenz, auch für Zweigvereine.
  • Ausbau sozialer Medien.
  • Serviceleistungen für Zweigvereine und Diözesanverbände (Beratungen, Verwaltungsfragen …).
  • Vortragsangebote.
  • Der Fall Haselbach bleibt ungewöhnlich. Zweigvereine, die sich auflösen, um sich unter neuem Namen neu zu gründen, seien die Ausnahme. 

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