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Hausen
15.03.2022

Die Ortsumfahrung für Hausen könnte 2025 fertig sein

Schon seit vielen Jahren machen die Hausener mit Schildern wie diesem auf die Verkehrsproblematik im Ort aufmerksam. Jetzt könnte sich endlich etwas tun.
Foto: Foto: Hölzle (Archiv)

Die B16 soll nicht mehr durch Hausen führen. Wie die Umfahrung aussehen wird, wurde im Kreisausschuss vorgestellt – unsere Grafik zeigt, wo sie verlaufen soll.

Seit Jahrzehnten hoffen die Anwohnerinnen und Anwohner in Hausen auf eine Umgehungsstraße: Fast 8000 Autos und Lastwagen fuhren laut eines Verkehrsgutachtens von 2018 an einem Tag durchschnittlich mitten durch den Ort. Doch damit könnte in wenigen Jahren Schluss sein: Aktuell läuft wie berichtet das Planfeststellungsverfahren für die Umgehungsstraße, mit der die Bundesstraße 16 an den westlichen Ortsrand verlegt werden soll. Was genau geplant ist, stellten Thomas Hanrieder und Robin Schwinn vom Staatlichen Bauamt Kempten in der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses vor.

Die Umgehungsstraße soll demnach auf Höhe der Fischzucht am südlichen Ortsrand mit einem Kreisverkehr beginnen und im Norden an dem Kreisverkehr enden, der für die Nordumfahrung von Hausen bereits gebaut wurde. Der unbeschrankte Bahnübergang am südlichen Ortseingang ist für Nutzer der Umgehungsstraße dann Geschichte. Damit sie die Bahngleise überqueren können, soll ein acht Meter hoher Damm gebaut werden, den die Bahn durchfahren kann.

Drei weitere Brücken sind für die Umfahrung vorgesehen

Neben dieser Brücke sind drei weitere vorgesehen: eine über die östliche Mindel, eine über die Heinzenhofer Straße und eine über den Schaucherbach. Der Radweg verläuft parallel zur Umgehungsstraße. Sie wird insgesamt knapp zwei Kilometer lang sein und insgesamt voraussichtlich 12,8 Millionen Euro kosten. Zu Beginn der Planungen waren die Gesamtprojektkosten laut Thomas Hanrieder auf weniger als die Hälfte, nämlich 5,9 Millionen Euro geschätzt worden.

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Da die neue Trasse etliche landwirtschaftliche Flächen durchschneidet, soll es im Anschluss an das Planfeststellungsverfahren eine Flurbereinigung geben. Im Vorfeld war laut Hanrieder bereits kritisiert worden, dass die Straße nicht näher an der Mindel verläuft. Wie sein Kollege Schwinn erläuterte, steht dem aber der Naturschutz entgegen: Die Mindel soll Raum zur Entwicklung erhalten.

Es werden keine größeren Klagen oder Einsprüche gegen die Umgehung erwartet

Noch bis 7. April können bei der Verwaltungsgemeinschaft Pfaffenhausen oder der Regierung von Schwaben Einwendungen gegen das Vorhaben vorgebracht werden. Hanrieder erwartet allerdings kein größeres Klage- und Einspruchpotenzial. Sollte sich diese Einschätzung bewahrheiten, könnte 2023 mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen werden und die Umfahrung zwei Jahre später fertig sein.

Für den Landkreis ist sie mit einem Geschenk verbunden: Der rund ein Kilometer lange Abschnitt der Ortsdurchfahrt von der Einmündung der Kreisstraße MN2 bis zum Kreisverkehr nordwestlich von Hausen wird zur Kreisstraße herabgestuft, die restlichen 650 Meter der Ortsdurchfahrt werden Ortsstraße. Schwinn betonte, dass die Straße, deren Decke erst 2017 erneuert wurde, in teils sehr gutem Zustand sei. Gleiches gelte für die Brücke aus dem Jahr 1959 über die östliche Mindel, für die künftig ebenfalls der Landkreis zuständig sein wird.

Was die Ortsumfahrung von Hausen mit der Ukraine zu tun hat

Letztlich stimmte der Kreisausschuss der geplanten Abstufung der bisherigen B16 durch den Ort zu. Zuvor hatte Margot Walser (CSU) in ihrer Funktion als Kreisbäuerin den Flächenfraß durch die Umgehungsstraße kritisiert. Zwar brauche man solche Straßen und Radwege, gerade vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine bereite es ihr aber Bauchschmerzen, dass landwirtschaftliche Flächen für die Nahrungsmittelproduktion verloren gehen.

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