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  3. Kammlach: Kammlach "vergräbt" einen Millionenbetrag

Kammlach
13.05.2024

Kammlach "vergräbt" einen Millionenbetrag

Reichsbrücke Kammlach Die Sanierung der denkmalgeschützten Reichsbrücke in Kammlach ist nun abgeschlossen.
Foto: Sandra Baumberger

Unter den Projekten, für die die Gemeinde Kammlach in diesem Jahr Geld ausgibt, finden sich etliche alte Bekannte, aber auch neue Vorhaben.

Der Kammlacher Gemeinderat hat kürzlich den diesjährigen Haushaltsplan verabschiedet. Er sieht Investitionen in Höhe von mehr als sechs Millionen vor. Vom mit Abstand größten Kostenpunkt wird später jedoch kaum etwas zu sehen sein. Denn wenn man so will, "vergräbt" die Gemeinde rund 2,6 Millionen Euro.

Allein 1,35 Millionen Euro verschlingt der Kanalbau, der in diesem Jahr weiter fortgeführt wird und damit zu den alten Bekannten in der Liste der Projekte gehört, die die Gemeinde heuer weiter vorantreiben will. Weitere 500.400 Euro fließen in die Wasserversorgung, die ebenfalls ertüchtigt werden soll. Für Rohre für den DSL-Ausbau sowie Leerrohre sind schließlich 750.000 Euro eingeplant. Allerdings erhofft sich die Gemeinde, durch den Verkauf von Leerrohrinfrastruktur auch wieder mehr als 102.000 Euro einzunehmen. 

Ein weiterer alter und kostenträchtiger Bekannter ist der Kindergarten. Nachdem das "Haus der Kinder" im vergangenen Jahr um einen Neubau erweitert wurde, sind heuer gut 1,8 Millionen Euro für die Sanierung des Bestandsgebäudes und die Ausstattung vorgesehen. Wenn alles fertig ist, sollen 75 Kindergarten-, 15 Krippen- und 50 Hortkinder in den Räumen Platz finden. 

Weil unklar ist, wann die zugesagten Fördermittel eintreffen, hat die Gemeinde einen Kredit in Höhe von zwei Millionen Euro eingeplant

Für die Sanierung des Kindergartens, der Kanalisation und der Wasserversorgung gibt es zwar Fördermittel. Weil aber nicht absehbar ist, wann diese eintreffen, hat die Gemeinde vorsichtshalber einen neuen Kredit in Höhe von zwei Millionen Euro eingeplant, um die Kosten vorstrecken zu können. 

Bereits abgeschlossen ist die Sanierung der denkmalgeschützten Reichsbrücke, an der sich zwischenzeitlich Kritik entzündet hatte. Gemeinderat Johannes Weber hatte angesichts der neuen Ziegel, mit denen die Brüstung aufgemauert wurde, im Februar sogar einen Baustopp gefordert. Auch mehrere Ratskollegen waren damals der Ansicht, dass man die Brücke auch gleich hätte abreißen können, wenn die alten Ziegel – wie vom zuständigen Architekturbüro dargelegt – nicht mehr verwendbar seien. 

Damals hatte es der Gemeinderat mit fünf zu fünf Stimmen abgelehnt, die Brüstung zu verschlämmen, um ihr so ein älteres Aussehen zu verleihen. Das Denkmalschutzamt bestand laut Bürgermeisterin Birgit Steudter-Adl Amini jedoch auf einer Oberflächenbehandlung, sodass die Steine nun doch verschlämmt wurden und die neue Oberfläche nur noch stellenweise zu sehen ist. Die Arbeiten an der Brücke schlagen sich heuer zwar mit insgesamt 250.000 Euro im Haushaltsplan nieder, der Eigenanteil der Gemeinde soll sich dank Zuschüssen des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege (210.000 Euro), des Bezirks Schwaben (6960 Euro) und des Landkreises (15.000 Euro) insgesamt aber auf 160.000 Euro beschränken.

Für einen Spielplatz und die Vereine gibt Kammlach 190.000 Euro aus

Beinahe ebenso viel, nämlich 130.000 Euro wird voraussichtlich der Spielplatz kosten, den die Gemeinde noch in diesem Jahr auf einem Grundstück vor der Grundschule errichten will. Die Arbeiten dafür sollen bereits in Kürze starten. Daneben hat die Gemeinde auch die Vereine im Blick, die Zuschüsse in Höhe von insgesamt 60.000 Euro bekommen sollen. 

Die geplanten Investitionen wirken sich auch auf die Verschuldung aus: Sollte die Gemeinde den neuen Kredit in Anspruch nehmen müssen, steigt sie auf rund 3,47 Millionen Euro, das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von rund 1840 Euro. Sie wäre damit rund 2,5-mal höher als die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung von Kommunen mit 1000 bis 3000 Einwohnern in Bayern. Außerdem greift die Gemeinde auf ihr Erspartes zurück und entnimmt voraussichtlich 1,25 Millionen Euro aus der Rücklage. Auch die Zuführung vom Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt fällt deutlich geringer aus als in den vergangenen Jahren: Während 2023 noch eine Zuführung von 250.000 Euro eingeplant war, sind es in diesem Jahr nur noch 80.000 Euro. Als wesentliche Ursacher hierfür nennt Kämmerer Gerhard Rampp von der Verwaltungsgemeinschaft Erkheim die spürbar höhere Kreisumlage und deutlich niedrigere Schlüsselzuweisungen als in den Vorjahren. 

Der Haushalt der Gemeinde Kammlach im Überblick

  • Gesamtvolumen: 10,5 Millionen Euro (Vorjahr: 9,43 Millionen Euro)
  • Verwaltungshaushalt: 4,46 Millionen Euro (Vorjahr: 4,34 Millionen Euro)
  • Vermögenshaushalt: 6,06 Millionen Euro (Vorjahr: 5,09 Millionen Euro)
  • Gewerbesteuereinnahmen: 460.000 Euro (Vorjahr: 500.000 Euro)
  • Schlüsselzuweisungen: rund 433.000 Euro (Vorjahr: 556.000 Euro)
  • Kreisumlage: 1,1 Millionen Euro (Vorjahr: 869.000 Euro)
  • Neuverschuldung: 2 Millionen Euro (Vorjahr: keine)
  • Schulden: 3,47 Millionen Euro
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