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Hochwasser im Unterallgäu: Belastungstest nur knapp bestanden

Kommentar Von Ulf Lippmann
04.06.2024

25 Jahre nach dem Pfingsthochwasser kam die Flut ins Unterallgäu zurück. Weil seit 1999 viel getan wurde, kamen wir mit einem blauen Auge davon, findet unser Autor.

Dieser Zufall ist schon ein wenig gruselig: Erst vor wenigen Tagen haben wir auf "25 Jahre Pfingsthochwasser" zurückgeblickt und auf das, was seitdem in Sachen Hochwasserschutz im Unterallgäu getan wurde. Und als ob Petrus zu diesem "Jubiläum" auch einen Beitrag leisten wollte, schickte er am Wochenende Dauerregen als Belastungstest. Dass unsere Region den anstandslos bestanden hätte, wäre zu viel gesagt, aber sicher haben die Hochwasserdämme und Rückhaltebecken vielerorts Schlimmeres verhindert. Immerhin gab es, soweit bekannt, keine Personenschäden. Schlimm genug war es trotzdem. Die entstandenen Schäden sind noch gar nicht absehbar. Das aktuelle Hochwasser zeigt aber auch, dass das, was vor 25 Jahren als Jahrhunderthochwasser galt, keineswegs nur alle 100 Jahre passiert. Die Dämme und Becken, die nach 1999 auf ebendieses "hundertjährliche Hochwasser" ausgelegt wurden, sind am Wochenende überall schon überlastet gewesen. In Zukunft werden wir wohl mit anderen Werten rechnen müssen. Auch wenn es mancher nicht wahrhaben will: Es ist der Klimawandel, der diese Wetterextreme hervorbringt.

Am Waldsee in Bad Wörishofen ist die Lage kritisch.
79 Bilder
Aktuelle Bilder vom Hochwasser im Unterallgäu
Foto: Thorsten Bringezu, Kathrin Elsner, Ulf Lippmann, Ulla Gutmann, Johannes Högel, Bernd Feil, Vivien Last, Andy Zündt

Doch die Fluten haben auch einmal mehr gezeigt, wie sehr wir alle uns auf die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Wasserwacht und allen anderen Organisationen verlassen können. Von Früh bis Spät waren sie im Einsatz, um Menschen in Sicherheit zu bringen, Straßen zu sperren und das Hab und Gut ihrer Mitbürger zu sichern. Dafür ist jeder Dank zu klein. Doch auch viele nicht organisierte Helferinnen und Helfer packten kräftig mit an. So kamen zahlreiche Freiwillige zum Sandsackfüllen nach Türkheim. Von dort wurde der ganze Landkreis mit schützenden Säcken versorgt. Das war Nachbarschaftshilfe der ganz besonderen Art. Die braucht es wohl auch in den kommenden Tagen und Wochen noch, wenn die Folgen der Flut beseitigt werden müssen.

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