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Memmingerberg
04.05.2024

Ikarus-Festival 2024: Kommen wirklich 130.000 Menschen?

Im vergangenen Jahr besuchten rund 90.000 Gäste das Ikarus-Festival am Flughafen Memmingen. Wie viele es diesmal sein werden, können die Veranstalter zwar noch nicht genau sagen. Sie rechnen allerdings mit einer Rekordkulisse.
Foto: Julia Geppert (Archivbild)

Die Veranstalter des Ikarus-Festivals in Memmingerberg rechnen mit einer Rekordkulisse. Wie sie sich darauf vorbereiten und was die Anwohner dazu sagen.

Bis zu 130.000 Besucherinnen und Besucher erwarten die Organisatoren beim Ikarus-Festival in Memmingerberg in diesem Jahr. So zumindest steht es auf der offiziellen Homepage des Veranstalters. Bürgermeister Alwin Lichtensteiger betrachtet diese Entwicklung mit Sorge. Denn im Vergleich zum Vorjahr wären das noch einmal 40.000 Gäste mehr. Doch werden tatsächlich so viele Menschen das Elektro-Festival zwischen dem 17. und 20. Mai in der Nähe des Flughafens Memmingen besuchen?

Sprecherin des Ikarus-Festivals erklärt, wie die Veranstalter auf 130.000 Besucher kommen

"Die 130.000 kumulierten Gäste sind lediglich ein Wert, den wir uns aufgrund des Wachstums der vergangenen Jahre und der Dynamik für diese Saison einmal ausgerufen haben", erklärt Pressesprecherin Mara Müller von Permanent Entertainment. Ob man den Wert erreiche, werde sich erst noch zeigen.

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Foto: Pöppel/AOV

Man habe mit den Behörden und Fachdienststellen an einigen neuen Konzepten gearbeitet. Besonders hervorzuheben sei hierbei ein neues, effizientes und aufwendiges Verkehrskonzept. "Unser Credo war immer ein gesundes und nachhaltiges Wachstum, im Einklang mit den Anrainern, Nachbarn und den zuständigen Behörden des Festivals", so Müller.

Wie bereiten die Organisatoren das Festival-Gelände für mögliche 40.000 zusätzliche Gäste vor

Doch wie bereiten die Veranstalter das Festival-Gelände vor, damit die möglichen 40.000 zusätzlichen Gäste überhaupt aufgenommen werden können? Bei der Planung für jedes Festival müssten alle Teilbereiche neu beleuchtet, überprüft und überarbeitet werden, erklärt die Sprecherin. Dies umfasse die Anreise, Parkmöglichkeiten, Campingbereiche, sanitäre Einrichtungen, Kommunikationswege, Gastronomie und viele Bereiche mehr.

"Nach dem Festival ist bei uns vor dem Festival und unser Team versucht ein Jahr vor dem nächsten Festival die Erfahrungen, Eindrücke und Verbesserungsvorschläge aus dem vergangenen Jahr zu evaluieren und für die kommende Saison zu verbessern. Wir investieren viel Engagement, Zeit und Mühe in die kontinuierliche Weiterentwicklung des Festivals, um uns auf die jeweilige Anzahl der Gäste vorzubereiten."

Ikarus-Sprecherin: "Wir nehmen uns das Feedback sehr zu Herzen"

Auf die Frage, welche konkreten Änderungen es vor diesem Hintergrund in Sachen Infrastruktur und beim Personal, etwa bei der Anzahl der Sicherheitskräfte, in diesem Jahr gibt, betont Müller, dass "eine pauschale Antwort" nicht möglich sei. "Nach dem Festival führen wir jährlich eine umfangreiche Umfrage durch, an der sehr viele unserer Gäste teilnehmen. Wir nehmen uns das Feedback sehr zu Herzen und berücksichtigen die Rückmeldungen für das kommende Jahr. Die sanitären Anlagen liegen uns natürlich besonders am Herzen."

Daher gebe es ausreichend Toilettencontainer, engagiertes und umfangreiches Reinigungspersonal und zahlreiche Duschen mit Durchlauferhitzern auf dem Campingplatz. "In allen Bereichen bieten wir eine ausgewogene und gästefreundliche Infrastruktur. Gerade durch unsere Gratis W-Lan-Infrastruktur im Infield setzen wir einen super Maßstab für Veranstaltungen dieser Größenordnung."

"Wollen sicherstellen, dass sich auch die Politik wohlfühlt"

Auf die Sorge der Gemeinde Memmingerberg ob der rasanten Entwicklung des Ikarus-Festivals angesprochen, betont Müller: "Eine Veranstaltung dieser Größenordnung ist eine Kraftanstrengung und erfordert eine intensive Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden, des Veranstalters, der Politik sowie verschiedener Fachdienststellen."

Eine gesunde Portion Respekt, ein offener Umgang mit potenziellen Bedenken und die Bereitschaft, bestehende Optimierungspotenziale aus der Vergangenheit anzugehen und zu verbessern, sei Gebot der Stunde "und aus unserer Sicht auch gesund. Als Veranstalter bringen wir aufgrund unserer Erfahrung natürlich eine gewisse Routine mit und es liegt in unserer Verantwortung, durch Engagement und Professionalität sicherzustellen, dass auch die Politik sich bei einer solchen Unternehmung wohlfühlt."

Das sagen die Anwohner in Memmingerberg

Und mit welchen Gefühlen blicken die Anwohner in Memmingerberg auf das anstehende Großereignis? Cornelia Wirth lebt mitten in der Gemeinde, nahe dem Rathaus. "Musik, die man vielleicht hören könnte, hören wir hier kaum. Grundsätzlich finde ich es gut, dass es ein solch großes Festival in der Nähe gibt", sagt sie. Extrem sei im vergangenen Jahr allerdings der Anreiseverkehr gewesen. "Da ist man kurzfristig etwas genervt."

Menschenmassen, die den Ort Memmingerberg "bevölkern" gebe es nicht. "Natürlich laufen mehr Menschen durch den Ort, aber keine Massen. Es sind dabei auch schon ganz nette Unterhaltungen entstanden", berichtet Wirth von ihren Erfahrungen.

"Wir waren doch auch mal jung"

Toleranz ist das Stichwort für den 67-jährigen Dieter Schnurrenberger aus Memmingerberg. "Am ersten Tag gab es 2023 erhebliche Verkehrsprobleme, also gewisse Beeinträchtigungen." Er schaue gespannt, wie sich die Anreise in diesem Jahr gestaltet, wo noch mehr Festivalbesucher prognostiziert sind. Musik sei kaum zu hören. "Da kann man sich nicht beklagen - und außerdem findet das Festival nur einmal im Jahr statt. Wir waren doch auch mal jung. Da muss man einfach tolerant sein", so Schnurrenberger.

Verständnisvoll ist auch Matthias Geiger, der ebenfalls in Memmingerberg wohnt. Er sagt: "Uns stört es nicht, wir haben selbst Kinder, die in dem Alter sind für so ein Festival." Der Lärm ist für ihn kein großes Problem: "Je nachdem wie die Windverhältnisse sind, bekommen wir gar nichts mit", sagt Geiger. Der 72-Jährige bemängelt allerdings das Verkehrskonzept des vergangenen Jahres: "An dem Freitag, als alle kamen, war Memmingerberg zu. Ich hoffe, dass das dieses Jahr besser wird."

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