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  3. Mindelheim-Oberauerbach: Hässlichste Büropflanze bekommt neuen Freund und eine zweite Chance

Mindelheim-Oberauerbach
10.06.2024

Hässlichste Büropflanze bekommt neuen Freund und eine zweite Chance

Kevin Hierl (links) hat mit seiner Büropflanze unseren Wettbewerb gewonnen und bekommt nun frisches Grün von Gärtner Stephan Häntsche.
Foto: Melanie Lippl

Kevin Hierl hat den Wettbewerb um die hässlichste Büropflanze gewonnen und bekommt ein neues Exemplar samt Pflegetipps vom Profi.

Büropflanzen haben es häufig nicht leicht, aber was da bei unserer Online-Abstimmung zur "hässlichsten Büropflanze der Region" auftauchte, war schon wirklich ein sehr trauriger Anblick. Dürre Stängel, einzelne Blättchen und Pflanzen, die mehr tot als lebendig waren, wurden eingereicht. 616 Stimmen wurden insgesamt abgegeben. Es war ein hartes Rennen, aber am Ende hat sich die Büropflanze von Kevin Hierl gegen 17 weitere Bewerberinnen durchgesetzt: Sie ist die hässlichste Pflanze der Region – und sollte eigentlich auf dem Kompost landen. Doch so weit kommt es nun nicht.

Den 35-jährigen Kevin Hierl hat der Ehrgeiz gepackt. Er will seiner Schefflera neues Leben einhauchen. Sie bekomme einen neuen Topf mit frischer Erde, kündigt er an. Ein erster Schritt ist schon getan: Die Pflanze wird seit unserem Voting wieder regelmäßig gegossen – und dankt es ihrem Eigentümer bereits. Ganz oben an dem rund zwei Meter hohen Stamm sprießt schon wieder etwas Grün heraus.

Eine neue Pflanze für den Sieger des Wettbewerbs

Eine neue Pflanze gibt's trotzdem, quasi einen neuen Freund für die Siegerpflanze – denn das war ja der erste Preis des Wettbewerbs. Gemeinsam mit Gärtner Stephan Häntsche aus Oberauerbach sucht sich Kevin Hierl einen Ficus longifolia aus, der mit den Verhältnissen in seinem Büro gut zurechtkommt. Die Pflanze steht nicht direkt am Fenster, das ist gut drei bis vier Meter weg, und ab und zu seien auch die Jalousien geschlossen, erklärt Hierl. Was wir Menschen als hellen Raum bezeichnen, muss es für eine Pflanze längst nicht sein, erklärt Stephan Häntsche. "Kunstlicht bringt der Pflanze gar nichts." Denn das sei in der Regel im falschen Spektrum. Genauso schlecht sei allerdings die Hitze eines Südfensters.

Im Haus der Immobilie der VR Bank Memmingen steht diese Pflanze, die Antonia Zimmermann eingereicht hat.
18 Bilder
Stimmen Sie ab: Was ist die hässlichste Büropflanze der Region?
Foto: Antonia Zimmermann

Grundsätzlich hätten es Büropflanzen häufig schwer, weil sich niemand richtig für sie zuständig fühle, so Häntsches Erfahrung. Mal steht die Pflanze zu trocken, mal zu nass, was noch schlechter ist, weil dann kein Sauerstoff an die Wurzeln gelangt. Um das zu vermeiden, empfiehlt der Gärtner ein Topfsystem mit Wasserspeicher und Wasserstandsanzeiger. Fürs Büro am besten eignen sich in seinen Augen Gummibaumarten, Birkenfeigen oder Schefflera, die auch mit dunkleren Ecken zurechtkommen.

Tipps vom Gärtner: Wie man Büropflanzen am besten pflegt

Grundsätzlich empfiehlt Häntsche ein gutes Substrat und regelmäßiges Düngen – lieber wöchentlich mit einer kleineren Dosis als alle paar Wochen mit einer größeren Menge. "Das ist wie bei uns Menschen", sagt er. Uns ist eine gleichmäßige Ernährung auch lieber als wochenlanges Fasten und dann eine Riesenportion an Essen. "Die Pflanzen haben wie wir Menschen einen Stoffwechsel, nur sagen sie uns nichts."

Zwei Meter hoch und kahl: Kevin Hierl hat diese Schefflera zum Wettbewerb eingereicht und gewonnen.
Foto: Kevin Hierl

Wie stark die Natur ist, welche Lebenskraft sie hat, das beeindruckt auch den Gärtner immer wieder aufs Neue – wenn etwa, wie bei der "Siegerpflanze" trotz aller Vernachlässigung oben schon wieder Grün hervorspitzt. Er empfiehlt Hierl, seine Schefflera herunterzuschneiden bis ins Grün, dann treibe sie unten wieder aus.

Bei Hierls neuer Pflanze, die er von Häntsche erhalten hat, einer Langblättrigen Feige, könnte es sein, dass sie anfangs ein paar Blätter verliere, warnt der Gärnter. "Ficus sind Gewohnheitstiere", sagt er. Einen Standortwechsel finden sie nicht so prickelnd. Aber solange immer noch genügend Austrieb vorhanden sei, sei alles in Ordnung.

Mit so vielen Tipps, seiner alten und seiner neuen Pflanze, machte sich Kevin Hierl dann wieder auf dem Weg ins Büro. Und wenn alles gut geht, hat er bald schon zwei Exemplare, die den Titel "hässlichste Büropflanze" gar nicht mehr verdienen.

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