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Eishockey

20.02.2018

Am Ende fehlt den Wörishofern die Kraft

Michal Telesz und der EV Bad Wörishofen mussten sich dem SC Reichersbeuern knapp geschlagen geben.
Bild: Andreas Lenuweit

Stark dezimierte Wölfe verlieren in Reichersbeuern und übernehmen die rote Laterne.

Jetzt ist es also doch passiert: Durch die 5:6-Niederlage beim SC Reichersbeuern übernimmt der EV Bad Wörishofen die rote Laterne in der Verzahnungsrunde D. Wie gegen den ESC Kempten am Freitagabend gab nur ein Törchen den Ausschlag – zu Ungunsten der Wölfe.

Der SC Reichersbeuern wollte Revanche nehmen für die hohe 6:12-Niederlage im Hinspiel der Verzahnungsrunde und legte entsprechend engagiert los. Andreas Andrä (4.) und Robert Schatton (14.) sorgten für die 2:0-Führung im ersten Drittel. Obwohl die Wölfe immer wieder hervorragende Chancen herausspielten, scheiterten sie ein ums andere Mal an Michael Iszovics im Tor der Gegner. Nach der ersten Pause nutzten die Wölfe eine doppelte Überzahl und kamen durch Benjamin Biddle zum Anschlusstreffer (21.). Statt des möglichen Ausgleichs folgte die kalte Dusche: Korbinian Schlickenrieder stellte zunächst den alten Abstand wieder her (24.) – bis Jakob Schwarzfischer seinen großen Auftritt hatte. Der Wölfe-Stürmer schnürte den Doppelpack (33., 35.) und sorgte so noch vor dem Schlussdrittel für den Ausgleich.

Michael Oswald vertritt den erkrankten Trainer

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In der Drittelpause fand Michael Oswald, der den erkrankten Andreas Schweinberger vertrat, die richtigen Worte für das Team, das wie so oft verletzungs- und krankheitsbedingt weniger als drei Reihen zur Verfügung hatte. Die Wölfe schlugen erneut in einer 4:3-Überzahl zu, wobei diesmal Peter Brückner auf Zuspiel von Andreas Walther und Benjamin Biddle den Keeper überwand und die Wölfe erstmals in Führung brachte (50.). Diese sollte aber nur ganze vierzehn Sekunden anhalten, denn Reichersbeuern glich postwendend durch Florian Barein (50.) aus. In einem weiteren Powerplay markierte Jakob Schwarzfischer seinen dritten Treffer (52.) und der Sieg schien für die Wörishofer zum Greifen nah. Doch am Ende fehlte es offensichtlich an der Kraft, sodass Marcus Männer (55.) und Martin Reiter (57.) die ausgeglichene Partie mit 6:5 für den SC Reichersbeuern entschieden.

Erneut war es also ein Tor, das den Unterschied machte – und den Wölfen den letzten Platz in der Verzahnungsgruppe D bescherte. Dass sie diesen am kommenden Wochenende wieder abgeben, dürften nur die größten Optimisten glauben. Denn am Freitag geht es zum Tabellenführer EHC Klostersee, am Sonntag kommt dann der Tabellenzweite EV Pegnitz in die Eisarena nach Bad Wörishofen.

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