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Schwimmen

08.12.2018

Bestzeiten für Bad Wörishofer Küken

Die Wörishofer Küken: (hinten von links) Wladislav Lang, Sophia Miller, Lisa Haller, Paula Scholz, (vorne von links) Vincent Marz. Elias Sontheimer, Franziska Meier und Devid Riel.
Bild: Manfred Kast

Der Bad Wörishofer Schwimm-Nachwuchs sammelt beim ersten Wettkampf nicht nur Erfahrung.

Manfred Kast spricht vom „moralisch wohl wichtigsten Schwimmwettkampf des Jahres“. Und der langjährige Schwimmtrainer des TSV Bad Wörishofen muss es wissen. Schließlich hat er schon oft im Spätherbst eines Jahres das Kaufbeurer Schwimmkükentreffen erlebt. „Für viele Wasserflöhe ist das die Gelegenheit, zum ersten Mal Wettkampfluft zu schnuppern“, sagt er. So auch diesmal: Zehn Vereine aus Südschwaben schickten 134 kleine Athleten an den Start, mit bis zu 20 Schwimmern in den verschiedenen Jahrgängen.

Entsprechend groß war auch die Aufregung bei den acht Schwimmern des TSV Bad Wörishofen, die teilweise zum ersten Mal in ihrem Leben einen Wettkampf bestritten. Neben Lampenfieber waren aber auch Herz und Ehrgeiz dabei, sodass die kleine Equipe am Schluss stolz auf 15 Medaillenplätze blicken konnte: Vier Gold-, sechs Silber- und fünf Bronzemedaillen fischten die Bad Wörishofer aus dem Wasser. Hinzu kamen noch ein vierter und vier fünfte Plätze.

Die Bad Wörishofer Schwimmer sammeln 15 Medaillen

Zwei alte Hasen im Jahrgang 2009, Lisa Haller und Wladislav Lang, machten den Anfang. Lisa Haller gewann drei Bronzemedaillen, und Wladislav Lang holte einmal Gold und einmal Silber. Im Jahrgang 2010 steuerten Sophia Miller mit je einmal Gold und Bronze, sowie Paula Scholz mit einmal Gold und zweimal Silber weitere fünf Medaillen bei. Vincent Marz landete mit den Plätzen sechs und acht im Mittelfeld.

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Die Kleinsten, der Jahrgang 2011, zeigten stolz was sie schon draufhaben: Franziska Maier stand zwei Mal auf dem Siegertreppchen (Silber und Bronze). Noch besser schnitt Elias Sontheimer (einmal Gold, zweimal Silber) ab. Devid Riel, absoluter Neuling und entsprechend nervös, schaffte trotz der starken Konkurrenz zwei gute fünfte Plätze.

Dass die Kneippstädter in der Gesamtwertung drei Mal Zweiter und drei Mal Vierter wurden, trug außerdem zum überdurchschnittlich guten Abschneiden bei. Ganz zu schweigen von den acht neuen Vereinsrekorden und 21 neuen persönlichen Bestzeiten. „Das war fast schon ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für Schwimmer und Trainer“, sagte Kast. (axe)

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