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Eishockey

31.03.2021

Die Memminger Indians gleichen in der Play-off-Serie aus

Und wieder jubelt Memmingen: Myles Fitzgerald (rechts) erzielt kurz vor Schluss das 3:0 für den ECDC Memmingen gegen Regensburg.
Foto: Siegfried Rebhan

Plus Der ECDC Memmingen gewinnt das vierte Spiel in der Play-off-Serie. Die Entscheidung fällt am Donnerstag in Regensburg.

Das hätten sich wohl weder der ECDC Memmingen noch die Eisbären aus Regensburg träumen lassen: Durch einen glatten 4:0 (0:0, 2:0, 2:0)-Heimsieg haben die Memminger Indians die Play-off-Serie gegen den amtierenden Meister Regensburg ausgleichen können. Und das, obwohl die Regensburger die ersten beiden Spiele mit 3:2 und 5:2 für sich entschieden hatten.

Nun kommt es also doch zur fünften und entscheidenden Partie am Donnerstag in Regensburg (20 Uhr, live im Internet bei SpradeTV).

Die Memminger zeigen die beste Saisonleistung

Von Trainer Sergej Waßmiller optimal eingestellt, zeigten die Indians die wohl beste Saisonleistung: Der kompromisslose Abwehrriegel sowie ein erneut starker Joey Vollmer im ECDC-Tor ließen die Regensburger verzweifeln. Nach dem torlosen ersten Drittel war es Christopher Kasten, der das 1:0 für den Außenseiter erzielte (28.).

Und der Favorit? Nun, dem fiel eigentlich fast nicht anderes mehr ein, als die Axt auszupacken. Ein Beispiel: Nach einer rüden Attacke gegen Jonas Wolter durfte der Regensburger Korbinian Schütz in der 29. Spielminute froh sein, dass er lediglich zwei Strafminuten bekam. Die Indians hatten das Foulen gar nicht nötig. Sie zauberten. Wie in der 35. Minute, als Marc Hofmann aus dem Handgelenk zum 2:0 traf.

Regensburg reagiert mit Härte

Hochspannung dann vor dem letzten Durchgang, als Regensburg zwei Mal den Pfosten traf. Das war’s aber auch schon. Der Rest war maßlos überzogene Härte. Die Indians steckten das alles weg. Bis 38 Sekunden vor dem Ende Philipp de Paly die Hutschnur riss: Er zeigte in einem Fight Mann gegen Mann dem Regensburger Philipp Vogel, dass er sich am Donnerstag ganz warm anziehen muss.

Wenige Sekunden später entlud sich dann der komplette Frust der Regensburger bei einer Massenkeilerei, in deren Folge Regensburgs Leon Zitzer eine Spieldauer-Disziplinarstrafe kassierte und am Donnerstag gesperrt ist.

Die sportlichen Schlusspunkte setzten schließlich Myles Fitzgerald (57.) und Jannik Herm (58.) mit ihren Toren zum 4:0-Endstand. (mjr)

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