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Eishockey

23.10.2020

Doppelter Härtetest für die Wörishofer Wölfe

Der EV Bad Wörishofen (rot-blaue Trikots) startete mit einer 0:4-Niederlage gegen Fürstenfeldbruck (weiße Trikots) in die neue Landesligasaison. Am Wochenende stehen die nächsten beiden schweren Spiele an.
Bild: Andreas Lenuweit

Plus Das 0:4 zum Saisonstart gegen Fürstenfeldbruck steckt dem EV Bad Wörishofen noch in den Gliedern. Leichter werden die Aufgaben nun nicht. Auch Türkheim hat ein schweres Spiel.

Der Saisonstart war für den EV Bad Wörishofen alles andere als glücklich. Auch der ESV Türkheim startete eher holprig. Am Wochenende stehen nun die nächsten sportlichen Hürden an. Vor allem für die Wölfe wird es schwer.

EV Bad Wörishofen: Verein steht zum Trainer

Nach der schmerzhaften 0:4-Niederlage im Auftaktspiel der Landesliga gegen den EV Fürstenfeldbruck (Lesen Sie hier: Bitterer Auftakt für die Wörishofer Wölfe) begegnen die Wölfe am kommenden Wochenende gleich zwei starken Mannschaften. Am heutigen Freitag (19.30 Uhr) treten die Wölfe auswärts gegen den SC Reichersbeuern an, der sich zwar den derzeitigen Tabellenführern Germering Wanderers knapp (7:8) geschlagen geben musste, allerdings mit einem deutlichen 5:1-Sieg gegen die Aibdogs drei Punkte aus Bad Aibling entführen konnte. Am Sonntag (18 Uhr) geht es für die Wörishofer Wölfe zu den Burgauer Eisbären, die sich am ersten Saisonwochenende ebenfalls drei Punkte gegen den EV Pfronten (3:2) gesichert haben und auch dieses Jahr wieder auf einige Top-Scorer wie David Ballner, Dennis Tausend und David Zachar zählen können.

Für die jungen 1b-Wölfe steht außerdem am Samstag (18 Uhr) ein weiteres Bezirksliga-Heimspiel in der Arena Bad Wörishofen auf dem Plan. Zu Gast sind die Sendener Crocodiles.

Somit erwartet ein anstrengendes und forderndes Wochenende die angeschlagenen Wörishofer. „Wir sind uns unserer Schwächen absolut bewusst“, erklärt Trainer Frank Kozlovsky. „Die mangelnde Vorbereitung hängt uns weiter nach, aber wir arbeiten hart daran, diese Defizite auszugleichen.“ Trotz der bisher nicht erfüllten Erwartungen an den Saisonstart genießt das Trainer-Duo des EVW auch weiterhin Vertrauen und großen Rückhalt seitens der Vereinsführung. EVW-Vorsitzender Marcus Schmidt stellt klar: „Wir stehen nach wie vor voll und ganz hinter unseren Trainern und sehen die Verantwortung für die bisherigen Spielergebnisse weder bei ihnen, noch bei einzelnen Spielern.“ (busch)

ESV Türkheim: Reise geht nach Sonthofen

Im zweiten Spiel der jungen Saison reist der ESV Türkheim zum ERC Sonthofen. Spielbeginn am heutigen Freitag ist um 20 Uhr. Die ehemaligen Bulls sind zum Ende der Saison 2019/20 aus der Oberliga in die Bezirksliga marschiert, eine Insolvenz der GmbH hat diesen Schritt notwendig gemacht. Der Kader der Oberallgäuer wurde anschließend komplett umgebaut, 19 Spieler verließen den Verein. Aus dem Profibereich blieben um Spielertrainer Vladimir Kames nur die U20-Spieler Schöll, Ottenbreit, Haberstock, Tenzer, Köberle und Routiner Ondrej Havlicek übrig. Dazu wurden mit C. Tarrach, Joachim und Jochen Hartmann ehemalige Sonthofener Spieler reaktiviert. Sechs Spieler wechselten von den Eisbären Oberstdorf und sorgten mit dafür, dass sich die Oberstdorfer vom Spielbetrieb abmelden mussten. Fünf weitere kamen vom ESC Kempten, darunter Goalie Fabian Schütze, der einen bärenstarken Auftritt bei den letztjährigen Playoffs zur Bayernliga hatte. Aus dem Nachwuchs des ESVK und AEV kam jeweils ein DNL-Spieler.

Der Start in die Saison ist den Oberallgäuern gelungen, der 1. EC Senden wurde mit einer 16:0-Packung heimgeschickt.

Das Spiel wird vor möglichen 200 Zuschauern ein erster Gradmesser für den ESV Türkheim. Nur wenn die Truppe von Michael Fischer mit der richtigen Einstellung und Konzentration sowie ohne lästige Strafzeiten in und durch die Partie kommt, kann gepunktet werden.

„Wir werden alles geben, fahren aber mit dem Handicap von fünf verletzten oder kranken Spielern los und müssen dazu auf Florian Zacher und Joel Sirch verzichten“, sagt Türkheims Sportlicher Leiter Franz Döring. „Unser Kader ist bereits seit Mitte September sehr dünn geworden, der mehrwöchige Ausfall von Felix Ambos, Maxi Sams und Fabian Guggemos tut uns schon weh.“ Trainer Michael Fischer fordert von seinem Team ein Topspiel: „Mit Sonthofen treffen wir auf einen für uns noch unbekannten Gegner. Sie haben einen starken Kader und bisher beeindruckende Ergebnisse erzielen können.“ (dör)

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