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Eishockey

01.10.2019

Drei neue Spieler für den ESV Türkheim

Gemeinsam für ein großes Ziel (von links): Trainer Michael Fischer und seine drei Neuzugänge Joel Sirch, Marco Zerrath und Darius Sirch wollen mit dem ESV Türkheim die Play-offs in der Bezirksliga erreichen.
Bild: Axel Schmidt

Der ESV Türkheim geht mit drei Neuzugängen und einem neuen Trainer in die Bezirksligasaison. Das sportliche Ziel der Türkheimer ist dabei durchaus ambitioniert.

„Uns unterschätzt wohl niemand mehr.“ Michael Fischer ist ziemlich sicher, dass sich der ESV Türkheim in der Eishockey-Bezirksliga mittlerweile einen Namen gemacht hat. Fischer, der in den vergangenen Jahren selbst die Eishockeystiefel für den ESV Türkheim geschnürt hat, hat im Sommer die Mannschaft planmäßig von Bernd Schönhaar übernommen und freut sich nun auf die erste Saison als Cheftrainer.

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Sein Augenmerk liegt im taktischen Bereich, hier will er seine Spieler weiterentwickeln. „Körperlich sind die meisten Spieler schon fertig entwickelt, da geht nicht mehr viel nach oben“, sagt er mit Blick auf Kraft- und Ausdauertraining. „Aber taktisch kann ich ihnen noch das eine oder andere beibringen“, sagt Fischer, der früher beim EV Bad Wörishofen gespielt und dessen 1b-Mannschaft schon trainiert hat. In Türkheim geht er nun in seine dritte Saison – mit einem klaren Ziel: „Ich verspreche mir schon, dass wir um die Play-offs spielen und den nächsten Schritt machen.“

ESV Türkheim verzeichnet vier Ab- und drei Neuzugänge

In der vergangenen Saison sind die Türkheimer noch knapp an der Play-off-Teilnahme gescheitert. Diesmal soll es nun klappen. Die Mannschaft wird dabei nicht nur auf der Trainerbank ein neues Gesicht haben. Vier Abgängen stehen drei Neuzugänge gegenüber. Aus beruflichen oder studienbedingten Gründen haben Florian Kaiser (Gießen) und Matthias Wexel (Berchtesgaden) den Verein verlassen. Stefan Pichler und Thomas Mayer (Auslandssemester) werden dem Klub zumindest zeitweise nicht mehr zur Verfügung stehen. Dafür angelte sich der ESV Türkheim mit den Brüdern Joel und Darius Sirch zwei ehemalige Spieler des EV Bad Wörishofen. Außerdem kommt Abwehrspieler Marco Zerrath vom HC Landsberg nach Türkheim.

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Lange Überredungskünste musste Michael Fischer bei keinem der Neuen anwenden. Darius Sirch hat es beruflich wieder in die Heimat verschlagen, sein Bruder Joel hat eine Hüftverletzung lange auskuriert. „Dann kam der Anruf von Michi Fischer“, sagte Joel Sirch. „Das Klima in der Mannschaft hat mir hier gleich gefallen“, sagt sein Bruder Darius. Die beiden Stürmer gehen nun also in der Bezirksliga auf Torejagd. Und das in einem neuen Modus.

Die Türkheimer dürfen sich auf zehn Heimspiele freuen

Die Vereine hatten sich in der Sommerpause auf eine Eineinhalbfach-Spielrunde geeinigt. Hintergrund ist, dass so für die Klubs ein paar Heimspiele mehr hinzukommen und damit mehr Einnahmen erzielt werden können. „In der vergangenen Saison hatten wir nur sieben Heimspiele“, sagt der Sportliche Leiter Franz Döring. Und das in einem Zeitraum über fünf Monate. Das sei für viele Klubs zu wenig gewesen. Nun haben die Türkheimer zehn Heimspiele, müssen aber dafür bei den Topteams aus Lindenberg/Lindau und Lechbruck zwei Mal auswärts antreten. „Wenn wir oben mitspielen wollen, muss das aber egal sein“, sagt Döring.

In den Testspielen haben die Türkheimer bisher Sieg (in Regensburg) und Niederlage (gegen Schongau 1b) erlebt. Am Donnerstag, 3. Oktober, kommt es um 17 Uhr im Eisstadion in Bad Wörishofen zum Lokalderby gegen den EVW. Die Wörishofer waren letzte Saison sportlich eigentlich abgestiegen und hätten nun in der Bezirksliga mit dem ESVT um Punkte gespielt. Doch letztlich durften die Wölfe doch in der Landesliga bleiben und haben ihre Kontingentstellen für die neue Saison mit zwei slowakischen Spielern besetzt. Vor denen hat Döring Respekt: „Das sind zwei richtig starke Spieler. Die werden ihnen Freude bereiten.“ Und den Türkheimern am Donnerstag möglicherweise viel Arbeit in der Defensive.

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