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Eishockey
11.10.2021

Der ESV Kaufbeuren präsentiert seinen neuen Trainer

Tray Tuomie war von 2019 bis 2021 Cheftrainer der Augsburger Panther in der DEL. Nun übernimmt er das Traineramt beim ESV Kaufbeuren.
Foto: Ulrich Wagner

In der Liga wartet der ESV Kaufbeuren noch immer auf den ersten Sieg. Dafür ist der Allgäuer Zweitligist bei der Trainersuche schnell fündig geworden.

Zumindest in personeller Hinsicht waren die vergangenen Tage für den Zweitligisten ESV Kaufbeuren erfolgreich. Nur wenige Tage nach dem überraschenden Rücktritt von Trainer Rob Pallin konnte der ESVK am Montag einen Nachfolger präsentieren.

ESV Kaufbeuren: Pallins Nachfolger kommt aus der DEL

Die Trainersuche war kurz und schmerzlos: Eine Woche nachdem Rob Pallin den Verein aus familiären Gründen um die Auflösung seines Vertrags gebeten hat, präsentiert der ESV Kaufbeuren einen neuen Chefcoach. Der ist kein Unbekannter im schwäbischen Eishockey: Tray Tuomie war in den vergangenen fünf Jahren bei den Augsburger Panthern in der DEL tätig, davon drei Jahre als Co-Trainer von Mike Stewart und in den vergangenen beiden Jahren als Cheftrainer.

Schon vor seiner Augsburger Zeit war der 53-jährige Deutsch-Amerikaner fünf Jahre als Trainer in der DEL bei den Nürnberg Ice Tigers und den Düsseldorf Metro Stars aktiv. „Wir haben mit Tray Tuomie einen durchaus erfahrenen und renommierten Trainer mit viel DEL-Erfahrung für uns gewinnen können. Er war von Anfang an unser Wunschkandidat und wir sind froh, dass wir ihn vom ESVK überzeugen konnten“, wird Geschäftsführer Michael Kreitl in der Pressemeldung des Vereins zitiert. Tuomie gibt an, schnell davon überzeugt gewesen zu sein, nach Kaufbeuren zu kommen: „Den Cheftrainer Posten beim ESV Kaufbeuren zu übernehmen ist definitiv eine sehr schöne und spannende Aufgabe, auf die ich mich persönlich sehr freue.“

Am Montag leitete Tuomie bereits das Mannschaftstraining. Sein Debüt an der Bande feiert er am heutigen Dienstag, wenn der ESVK in Heilbronn antritt. Sportlich läuft es derzeit noch nicht rund für den ESVK in der DEL2. Am Wochenende kam zwar der erste Punktgewinn (4:5 n. P. gegen die Eispiraten Crimmitschau), doch schon am Sonntag folgte in Dresden bei den Eislöwen die nächste knappe Niederlage. Beim 4:5 wurde den Kaufbeurern zwar ein gutes Spiel attestiert, letztlich aber war es die vierte Niederlage im vierten Spiel.

ECDC Memmingen: Perfekter Start der Indians in die Oberliga

Deutlich besser ist der ECDC Memmingen in die Eishockey-Oberliga gestartet. Dem beeindruckenden 5:0-Auftaktsieg in Lindau am Freitag ließen die Indians am Sonntagabend bei der Heimpremiere einen 6:4-Sieg gegen den SC Riessersee folgen.

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Vor knapp 1500 Zuschauern brachte Alec Ahlroth die Memminger in Unterzahl in Führung. Im zweiten Drittel legten Donat Peter und Matej Pekr nach und erhöhten auf 3:0. Der SC Riessersee verkürzte vor der Drittelpause noch auf 1:3, was für das Schlussdrittel noch Spannung versprach. Und tatsächlich: Das letzte Drittel hatte es in sich. Nun ging es hin und her. Pekr traf zum 4:1, der SCR antwortete durch Simon Mayr – 4:2. Nun erhöhte Ahlroth mit seinem zweiten Tor auf 5:2. Doch wieder kamen die Gäste, die von Ex-Bundestrainer Pat Cortina gecoacht werden, zurück, diesmal sogar per Doppelschlag – 5:4. Erst Topol mit einem Empty-Net-Goal in der Schlussminute sorgte für die Entscheidung.

EV Bad Wörishofen: Sieg und Niederlage am letzten Testspielwochenende

Die letzten zwei Vorbereitungsspiele der Wörishofer Wölfe vor dem Start der Landesligasaison hätten unterschiedlicher kaum ausfallen können. Einem 5:1-Heimsieg gegen den Ligarivalen (und ersten Gegner der Saison) EV Fürstenfeldbruck am Freitag folgte am Sonntag eine 2:11-Niederlage beim Nord-Landesligisten Isar Rats Dingolfing.

Verglichen mit den vergangenen Spielen starteten die Wölfe gegen Fürstenfeldbruck deutlich selbstbewusster und druckvoller ins Spiel. Die Tore erzielten Alexander Schönberger (2.), Michal Telesz (13., 18., 51.) und Andreas Walther (32.). Der hohe Sieg war verdient, allerdings kritisierte Wölfe-Coach Markus Kiefl die vielen Strafzeiten seiner Mannschaft. „Auch das Powerplay hat heute gar nicht funktioniert“, merkt er an, „aber sonst bin ich in der Summe mit unserer Generalprobe durchaus zufrieden“.

In Dingolfing musste Kiefl dann mit einer Rumpfmannschaft antreten: Nur zehn Feldspieler, davon zwei Verteidiger fuhren nach Dingolfing. In den beiden ersten Dritteln hielten die Wölfe noch gut dagegen, Franz Schmidt und Michal Horky erzielten die beiden Treffer zum zwischenzeitlichen 2:5 nach zwei Dritteln.

Im Schlussdrittel aber überrollten die Dingolfinger die Wölfe und kamen noch zu sechs Treffern. „Mit dem heutigen Ergebnis war leider aufgrund der vielen Ausfälle im Vorfeld zu rechnen, für mich war das Spiel am Freitag deshalb die Generalprobe für die Landesligasaison“, sagte Kiefl. (axe)

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