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Eishockey

15.12.2020

Kaufbeurens Trainer knöpft sich seine Torhüter vor

Einen bitteren Abend erlebte ESVK-Torhüter Jan Dalgic.
Bild: Wild

Plus Nach der 5:7-Niederlage des ESV Kaufbeuren gegen Bayreuth kritisiert Rob Pallin ungewohnt offen die Leistung einiger Spieler.

Nach dem vierten Gegentreffer musste Stefan Vajs den Platz im Tor des ESV Kaufbeuren räumen. Wie wenig glücklich er über seine Auswechslung war, zeigte sich daran, dass Vajs nach Verlassen des Eises seine Torwart-Maske wegschleuderte. Sauer war nach dem 5:7 (4:2, 0:4, 1:1) gegen die Bayreuth Tigers auch Trainer Rob Pallin, der so scharf wie lange kein Trainer des ESVK mehr die eigenen Schlussleute Stefan Vajs und dessen Ersatzmann Jan Dalgic kritisierte. „Wir müssen besser sein, vom Torwart ausgehend. Er muss Glanztaten machen. Das hatten wir in dieser Saison nicht“, sagte Pallin.

Doch auch die Abwehrspieler bekamen ihr Fett weg. „Die vier besten Verteidiger müssen auch die vier besten sein. Sie können nicht spielen, als wären sie Nummer fünf oder sechs“, monierte Pallin.

ESV Kaufbeuren führt schnell mit 3:0

Dabei hatte es, einmal mehr, ganz gut begonnen für die Kaufbeurer. Joey Lewis, Tobias Wörle und Tyler Spurgeon hatten die Ostallgäuer binnen acht Minuten mit 3:0 in Führung gebracht. Kaum zu glauben, dass dieser Vorsprung dann schmolz. Aber Kaufbeuren entfernte sich mehr und mehr von seinem eigentlichen Spielplan. Selbst eine 4:2-Pausenführung nach 20 Minuten reichte nicht aus.

Stattdessen ging der zweite Spielabschnitt an Bayreuth. „Ich weiß nicht, was mit uns los ist. Wir führen 3:0 und hören auf unser System zu spielen“, monierte Stürmer Tobias Wörle. „Was dann im zweiten Drittel passiert ist, das geht einfach nicht. Das kann man nicht tolerieren. Wir sind alle auf 180.“ Hier kassierte der ESVK vier Gegentore und lag vor dem Schlussabschnitt mit 4:6 zurück.

Am Dienstag kommen die Eispiraten aus Crimmitschau

Am heutigen Dienstag geht es für den ESVK mit dem Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau (19.30 Uhr) weiter. Die Sachsen durchschnitten im November ebenfalls ein Tal, kassierten mehreren Niederlagen in Folge. Zuletzt avancierten sie aber zu einer der Überraschungsmannschaften der DEL2: Sie schlugen zu Hause die als stark eingestuften Freiburger mit 5:3, nahmen drei Punkte aus Kassel mit (5:4) und besiegten jüngst auch noch Bad Nauheim mit 5:1. (wes)

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