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Bad Wörishofen

15.04.2015

Reißt der FCW den Nachbarn in den Abstiegskampf?

Im Hinspiel hatte der SV Salamander Türkheim (gelbe Hemden) das Derby gegen den FC Bad Wörishofen knapp mit 2:1 gewonnen. In dieser Szene packt FCW-Keeper André Warschun sicher zu.
Bild: Julia Prestele

Im Kreisligaderby sind am Mittwochabend die Rollen klar verteilt: Für Bad Wörishofen geht es ums Prestige, für Türkheim um wichtige Punkte. Eine Liga höher hat der TSV Mindelheim ebenfalls Probleme.

Kreisliga Mitte Am Mittwochabend um 19 Uhr wird das vorerst letzte Kreisligaderby zwischen dem FC Bad Wörishofen und dem SV Salamander Türkheim angepfiffen. Ob es auch das vorerst letzte Derby im Punktspielbetrieb sein wird, bleibt fraglich. Denn während der FC Bad Wörishofen mit 20 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz quasi schon wieder in der Kreisklasse ist, müssen die Türkheimer weiter bangen.

Denn nach der unnötigen 0:1-Heimniederlage am Sonntag steht die Mannschaft von Trainer Juan Delgado im Nachholspiel beim Lokalrivalen gehörig unter Druck. Nur ein Sieg hilft den Türkheimern, die mit 25 Punkten auf einem Abstiegsplatz stehen, weiter. Für den FC Bad Wörishofen dagegen geht es in dieser Partie einzig um das Prestige. „Es ist jetzt nicht unser Ansporn, dass wir Türkheim mit in den Abstiegskampf reinreißen“, sagt Trainer Christian Vogel. „Aber natürlich ist es ein Prestigeduell. Man kennt sich, viele Spieler haben in der JFG-Jugend zusammen gespielt“, sagt Vogel, der selbst zehn Jahre in Türkheim aktiv war. „Für uns ist es ein leichtes Spiel, für Türkheim zählt dagegen nur ein Sieg“, sagt er.

Bezirksliga Süd Nicht ganz so prekär, wie beim SVS Türkheim in der Kreisliga sieht die Situation eine Liga höher beim TSV Mindelheim aus. Als Zwölfter stehen die Mindelheimer einen Rang vor dem Relegationsplatz, haben aber mit sechs Punkten einen komfortablen Vorsprung. Dieser Vorsprung sollte wenn möglich am Mittwochabend (19 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den TSV Schwaben Augsburg weiter ansteigen – oder zumindest nicht kleiner werden. Denn parallel spielt auch der Tabellen-13., der SVO Germaringen, um Punkte für den Klassenerhalt.

Mindelheims Trainer Marcus Eder muss gegen den TSV Schwaben Augsburg (4.) seine Defensive umbauen. Ausgerechnet Ferhan Yörür, der einer der Garanten für die neu gewonnene Stabilität ist, fehlt wegen einer Rot-Sperre. Er hatte sich am vergangenen Spieltag bei der 0:3-Niederlage in Neugablonz zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. „Das war dumm, aber nachvollziehbar. Denn zu der Schiedsrichterleistung fällt mir nichts mehr ein“, sagt Eder, der neben Yörür auch auf Student Simon Wendl verzichten muss. Hinter Benedikt Deigendesch steht noch ein Fragezeichen.

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