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Fußball

28.07.2019

SV Oberrieden ist neuer VG-Pokal-Sieger

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4 Bilder
Die Entscheidung: Oberriedens Spielertrainer Florian Huber dreht jubelnd ab, nachdem der Ball zunächst an den Pfosten ging, von dort an den Rücken von Schönebergs Torhüter Tobias Vater (rechts) und von da im Netz gelandet ist.
Bild: Axel Schmidt

Der SV Oberrieden gewinnt das VG-Turnier in Pfaffenhausen – dank toller Moral, sicheren Elfmeterschützen und dem breiten Kreuz des Schöneberger Torhüters.

Dramatischer hätte das Finale im VG-Turnier in Pfaffenhausen kaum enden können. Für Sekundenbruchteile schien es, als ob der SV Schöneberg den Kopf noch einmal aus der Schlinge gezogen hätte. Denn der fünfte Elfmeter des SV Oberrieden, getreten von Spielertrainer Florian Huber, klatschte gegen den linken Pfosten – und von dort über den „Umweg“ Rücken des Schöneberger Keepers Tobias Vater doch noch ins Netz. Der Rest war unbändiger Jubel aufseiten des SV Oberrieden.

Zum nunmehr dritten Mal hat der SVO das prestigeträchtige Sommerturniers aller Vereine der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Pfaffenhausen gewonnen. „Ich wusste schon, dass das hier eine sehr große Sache ist. Wie groß, wurde mir aber erst nach dem ersten Vorrundenspiel bewusst“, sagte der neue SVO-Spielertrainer Florian Huber nach dem Finalsieg. Er kenne auch aus Erkheim ein VG-Turnier. „Aber hier ist das schon ein anderer Hype“, sagte er. Dass ausgerechnet er es war, der das Finale letztlich entschied, kommentierte er entsprechend: „Besser kann ein Einstand gar nicht laufen – und spannender auch nicht.“

Für beide Trainer ist es das erste VG-Finale

Ähnlich sah es sein Gegenüber Michael Scherer. Auch für den neuen Trainer des Rekordsiegers SV Schöneberg war es das erste VG-Turnier. „Ich hätte es schon gerne gewonnen, aber ich denke, wir haben uns gut verkauft“, sagte Scherer. „Der Elfer am Ende war natürlich die Krönung.“

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Insgesamt war es ein spannendes Finale, in dem der SV Oberrieden ein leichtes Übergewicht hatte. Etwas überraschend ging der SV Schöneberg in der 78. Minute durch einen verwandelten Foulelfmeter von Matthias Wucher in Führung. Doch nur zwei Minuten später glich Oberriedens Simon Keller mit einem satten Linksschuss zum 1:1 aus. Im Anschluss vergab Oberrieden noch zwei aussichtsreiche Möglichkeiten, hatte in der Schlussminute aber auch Glück, dass Schöneberg eine brenzlige Strafraumaktion nicht erfolgreich abschloss. So ging es ins Elfmeterschießen, wo letztlich Schönebergs vierter Schütze vergab – und Torhüter Vater zur tragischen Figur wurde.

Gastgeber TSV Pfaffenhausen holt sich Rang drei

Alles in allem aber waren sich die Beteiligten einig, dass der SV Oberrieden ein verdienter Sieger des diesjährigen VG-Turniers war. Schon in der Vorrunde gaben die Oberrieder keinen Punkt ab, besiegten nacheinander den Titelverteidiger SV Breitenbrunn (3:1), den SV Bedernau (2:0) und den SV Salgen/Bronnen (3:2). Der SV Schöneberg tat sich etwas schwerer, unterlag nach zwei 1:0-Siegen gegen Unterrieden und Loppenhausen im letzten Vorrundenspiel Gastgeber TSV Pfaffenhausen mit 1:2. Dessen neuer Trainer Wilhelm Schaule bescheinigte seiner Elf, die am Ende Dritter wurde, ein gutes Turnier.

„Wir haben kein Spiel verloren und nur ein Gegentor bekommen. Ich bin zufrieden.“ Im Spiel um Platz drei erzielte Daniel Rieder mit einem satten Schuss aus 20 Metern unter die Latte die Partie gegen den SV Salgen/Bronnen.

Kurios endete die Gruppe B: Weil der SC Unterrieden und der FC Loppenhausen nach Punkten, Toren und dem direkten Vergleich (1:1) gleichauf waren, musste ein Elfmeterschießen über die Platzierung entscheiden. Das gewann der FC Loppenhausen – um sich am Finaltag gleich wieder im Elfmeterschießen den fünften Platz gegen den SV Bedernau (7:5) zu sichern.

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