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Mindelheim

19.11.2019

Schüler und Rentner haben ein gemeinsames Ziel

Die „Mutter des Sportabzeichens“ Ingeborg Simnacher mit Siegfried Glogger.
7 Bilder
Die „Mutter des Sportabzeichens“ Ingeborg Simnacher mit Siegfried Glogger.
Bild: Ulla Gutmann

Plus Die Teilnehmer sind zwischen sieben und 82 Jahre alt und manche sind schon seit über 30 Jahren dabei: Das Deutsche Sportabzeichen ist über Generationen hinweg begehrt.

Sportliche Unterallgäuer trafen sich auch dieses Jahr wieder im Mindelheimer Silvestersaal, um zum Abschluss des Jahres den Lohn für ihre Leistungen zu empfangen: das Sportabzeichen. Doch bevor es Urkunden, Süßigkeiten und Orangen für die Sportler gab, erfuhren die Besucher bei den Ansprachen ein paar Neuigkeiten. So verkündete Rudi Broda, Bezirksreferent für das Sportabzeichen aus Memmingen, dass es ab 2020 neue Alterstrukturangebote gibt und dass dann auch Hundertjährige teilnehmen können.

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Erstmals nehmen die Grund- und Mittelschule aus Mindelheim teil

Da das Sportabzeichen alle Generationen verbindet, freute er sich besonders, dass dieses Jahr 18 Schulen im Landkreis teilgenommen hatten, ein neuer Rekord. Im Maristenkolleg Mindelheim legten 155 Schüler der Realschule, dazu noch vier ihrer Lehrer und 160 Schüler des Gymnasiums das Sportabzeichen ab, zusammen also immerhin 319 Sportabzeichen. Neu dabei war die Grundschule Mindelheim mit 98 Sportabzeichen und die Mittelschule Mindelheim mit 128 Sportabzeichen. „Ich hoffe, das ist ein Ansporn auch für weitere Schulen ebenfalls Punkte zu sammeln bei den verschiedenen sportlichen Disziplinen“, so Rudi Broda.

Bürgermeister Stephan Winter freute sich in seiner Ansprache, Neuigkeiten zum Freibad in Mindelheim weitergeben zu können: „Der Freistaat Bayern hat jetzt einen Zuschuss von knapp einer Million zugesagt. Damit können die Bauarbeiten nächstes Jahr beginnen. Die Saison 2020 wird etwas früher enden und die Saison 2021 später beginnen, aber dann sollten die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein.“

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Der jüngste Sportler in Mindelheim ist sieben Jahre alt

Verteilt wurde das Sportabzeichen von Hermann Landherr und Rudi Broda. Der jüngste Teilnehmer Niklas Abröll, sieben Jahre alt, war krankheitsbedingt jedoch nicht da. Dafür aber das jüngste Mädchen: Hanna Oberholzner (8) sauste mit ihren Freundinnen nach den Reden durch den Silvestersaal. Fünf der Kinder hatten zum ersten Mal ihr Sportabzeichen abgelegt und alle gleich in Gold. Insgesamt wurden 58 Sportabzeichen verteilt, der älteste Mann war wieder Willi Baumer mit 82 Jahren.

Er hatte mit Kindern und Enkelkindern teilgenommen. Auch die Familien Baumer und Schmalholz waren mit je drei Generationen vertreten. Sieben Teilnehmer aus drei Generationen der Familien Schaur/Buxbaum bekamen außer den Urkunden des Sportabzeichens per Verlosung auch einen schönen Geschenkkorb. Jürgen Oberholzner, mit Frau und zwei Kindern, freute sich ebenfalls über die Auszeichnungen.

Jutta Lauerer, Siegfried Glogger und Irmgard Schaur erhielten ihr Sportabzeichen schon zum 36. Mal (Altbürgermeister Erich Meier, ebenfalls mit dem 36. Sportabzeichen, war verhindert). Jutta Lauerer hatte mit 18 Jahren angefangen und außer, wenn sie schwanger war, jedes Jahr teilgenommen. Irmgard Schaur antwortete auf die Frage, warum sie so lange dabei geblieben ist: „Mein Mann hat mich einfach jedes Mal wieder mitgenommen. Aber mir macht es auch Spaß!“ Siegfried Glogger freute sich: „Ich schaffe es immer noch – das ist ein tolles Gefühl!“ Und alle drei waren sich einig, dass die Feier am Schluss ganz besonders schön ist.

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