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Fußball

25.01.2016

Trainerwechsel beim FC Memmingen

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Christian Braun

Christian Braun hört im Sommer auf. Sein Nachfolger steht bereits fest

In der kommenden Saison steht ein neuer Trainer auf der Kommandobrücke des Fußball-Regionalligisten FC Memmingen. Nachdem Christian Braun im Sommer aus beruflichen Gründen aufhören wird, übernimmt Stefan Anderl, der momentan den Landesliga-Tabellenführer FC Gundelfingen im vierten Jahr in Folge betreut. Dies hat der Verein zum offiziellen Trainingsauftakt der Mannschaft am Wochenende bekannt gegeben.

Die Mitteilung von Braun kein drittes Jahr in Memmingen dranzuhängen, kam für die FCM-Verantwortlichen vor zwei Wochen einigermaßen überraschend, zumal er Anfang Februar an der Sportschule Hennef voraussichtlich erfolgreich den Lehrgang zur in der Regionalliga erforderlichen Trainer-A-Lizenz abschließen wird. „Ich habe es mir gründlich überlegt, weil mir die Arbeit beim FC Memmingen viel Freude macht. Aber künftig geht es nicht mehr, punkt fünf aus dem Betrieb zu gehen, um rechtzeitig am Abend auf dem Trainingsplatz zu stehen“, sagt der Geschäftsführer des Berufsbildungswerks Ravensburg. Im Frühjahr komme noch eine weitere Gesellschaft dazu, dann sei er für knapp 500 Mitarbeiter verantwortlich.

„Wir hatten die Hoffnung, dass Christian weitermacht, aber akzeptieren, dass der Beruf vorgeht“, sagte der sportliche Leiter Bernd Kunze, der sich schnell auf Trainersuche machte. „Es galt wieder jemanden zu finden, der bereit ist den Aufwand trotz Beruf nebenbei zu betreiben. So wie die Spieler auch“, schloss FCM-Vorsitzender Armin Buchmann einen hauptamtlichen Coach von vornherein aus.

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Die Wahl fiel auf Stefan Anderl. Er sei „die Wunschlösung“, wie es heißt. Mit ihm wird der FCM zur klassischen Struktur mit einem Cheftrainer zurück. Der bewährte Stab mit U21-Coach Andreas Köstner, Torwart-Trainer Anton Andor und Konditionstrainer Harald Rehklau macht weiter. Thomas Reinhardt, der bisher im Tandem mit Christian Braun als Doppelspitze agierte, wird in den kommenden Tagen bekannt geben, ob er weitermacht. Er hatte mit Anderl bereits ein „gutes und langes Gespräch am Telefon“, macht sich derzeit aber auch Überlegungen über seine eigene berufliche Zukunft.

Stefan Anderl war bislang dem FC Gundelfingen sehr eng verbunden. Der 50-Jährige spielte viele Jahre für seinen Heimatverein, den er auch insgesamt über zwölf Jahre trainierte. Als Spieler war er auch für den SV Lohhof und TSV Aindling in der Bayernliga aktiv. Weitere Trainerstationen waren Aindling (2011/12, Bayernliga) und der SSV Ulm (2002/03, Oberliga). Anderl arbeitet als Berufsschullehrer in Lauingen und sieht „Memmingen als große Herausforderung“. Ein Trainertyp ist er allemal und bestimmt kein Leisetreter am Spielfeldrand, auch wenn er nach eigener Aussage in den letzten Jahren „deutlich besonnener geworden ist“. (ass)

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