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Fußball

11.10.2019

Türkheim angelt sich noch einen Neuzugang

Türkheims Peter Kühn hofft auf ein Ende der Sieglos-Serie.
Bild: Andreas Lenuweit

Plus Der SV Salamander Türkheim will seine Sieglos-Serie in der Kreisklasse beenden – mit einem Neuzugang. In Oberrieden steigt das prestigeträchtige Lokalderby.

Das Wochenende wird sonnig im Fußballkreis Unterallgäu: Für wen sich ein goldener Herbst abzeichnet – hier die Vorschau.

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Kreisliga Mitte Es läuft gut für die drei heimischen Kreisligisten. Der TSV Kammlach (3.) ist Tabellenführer SV Ungerhausen auf den Fersen und hat am Sonntag mit dem FC Blonhofen (12.) einen machbaren Gegner zu Gast. Zumal möglicherweise auch Torjäger Reinhold Haar nach seiner Hochzeitsreise wieder da ist. „Wir holen ihn direkt vom Flughafen ab“, hat Trainer Manuel Neß vergangene Woche verkündet. Der TSV Mindelheim (4.) hat nach drei Siegen in Serie den Anschluss an die vorderen Plätze geschafft und geht als Favorit ins Spiel beim TSV Legau (11.). Und der SV Oberegg (9.) kann mit einem Sieg bei Schlusslicht FSV Lamerdingen nicht nur seine starke Auswärtsbilanz – der SVO ist auf fremdem Platz noch ungeschlagen – aufbessern, sondern auch die 1:2-Niederlage gegen Kammlach wettmachen.

Kreisklasse Allgäu 1 Der SV Schöneberg hat einen kleinen Lauf. Seit drei Spielen ist die Mannschaft von Trainer Michael Scherer ungeschlagen – und nun kommt am Samstag das Schlusslicht aus Bedernau zum Derby. Mit einem Heimsieg wären die Schöneberger im vorderen Tabellendrittel angekommen. Auch der FSV Dirlewang (11.) und der FC Loppenhausen (12.) könnten einen Sprung nach oben machen – allerdings haben sie mit dem SV Dickenreishausen (2.) und SV Memmingerberg (1.) die Topteams vor der Brust. Machbarer ist da schon die Aufgabe von Türkiyemspor Mindelheim: Die Mindelheimer sind beim Vorletzten in Markt Rettenbach zu Gast.

Türkheim angelt sich noch einen Neuzugang

Kreisklasse Allgäu 2 Seit sechs Spielen wartet der SVS Türkheim auf einen Sieg. Gegen den SVO Germaringen 2 soll es nun am Sonntag klappen. „Wir hatten zuletzt das Problem, dass wir im letzten Spieldrittel nicht erfolgreich genug waren“, sagt SVS-Trainer Peter Kühn. Zudem leistete sich sein Team zu viele Fehler bei Standardsituationen. „Da waren wir spielerisch oft besser, aber die Gegner machten die Tore.“ Möglicherweise gibt ein Neuzugang sein Debüt im Türkheim-Dress: Vom TSV Ettringen kam Frank Maurer zum SV Salamander. Eine schwere Aufgabe steht dem TSV Kirchheim (2.) bevor. Er muss bei der SpVgg Baisweil-Lauchdorf (4.) antreten und sollte nicht mit leeren Händen heimfahren. Sonst könnte der Abstand zum Tabellenführer FC Buchloe wieder anwachsen. Die Buchloer haben den SC Eppishausen (10.) zu Gast und wollen die erste Saisonniederlage aus der Vorwoche gegen Pforzen wettmachen.

A-Klasse Allgäu 2 Runder Geburtstag, Einweihung des neuen Sportheims und dann auch noch das große Derby vor der Brust: Der SV Oberrieden steht vor einem echten Festwochenende. Der Tabellenführer der A-Klasse Allgäu 2 empfängt am Sonntag den Lokalrivalen vom SC Unterrieden, der zugleich einer der härtesten Verfolger ist. Mehr Spannung geht im Prinzip kaum. „Ein Derbysieg würde das Feierwochenende natürlich schön abrunden“, sagt SVO-Trainer Florian Huber. Außerdem hätte ein SVO-Sieg zur Folge, dass ein weiterer Rivale um den Aufstieg erst einmal abgeschüttelt wäre. Sieben Punkte liegen aktuell zwischen beiden Teams.

Der SV Oberrieden weiht sein Vereinsheim ein

„Auf die Tabelle schauen wir nicht“, sagt dagegen Unterriedens Trainer Peter Betz. „Für uns zählt nur das Derby. Das ist für uns das Spiel des Jahres.“ Er kann am Sonntag auf alle Spieler zurückgreifen und kündigt ein spannendes Spiel an: „Wir wollen Oberrieden ärgern“, sagt Betz. Dass es klappen kann, bewies das 1:1 des SVO gegen die Reserve der SG Amberg/Wiedergeltingen. „Wir haben einfach zu viele Torchancen ausgelassen. Aber vielleicht kam dieser Dämpfer zur rechten Zeit“, sagt SVO-Spielertrainer Florian Huber. Für das Derby sieht er sein Team gut gerüstet. „Wir wollen das Spiel offensiv gestalten.“ Die eigene Defensive – übrigens wie der Sturm das Maß der Dinge in der Liga – wird ein Auge auf SCU-Stürmer Stojan Dodig haben. Der 46-Jährige hat bereits acht Treffer erzielt. Besser ist Oberriedens Simon Keller. Er kommt auf 15 Treffer. Tore scheinen also garantiert.

Es könnte wieder etwas spannend werden an der Tabellenspitze. Gewinnt nämlich der SC Unterrieden das „Spiel der Woche“ in Oberrieden, rückt die Tabellenspitze wieder zusammen. Ein Nutznießer könnte die SG Kirchdorf/Rammingen sein, die als Tabellenzweiter den SV Tussenhausen (8.) empfängt.


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