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Eishockey

20.10.2019

Türkheim schießt 42 Mal aufs Tor – und trifft nur zwei Mal

Die Stürmer des ESV Türkheim (gelbe Trikots) fanden im Augsburger Torwart ihren Meister.
Bild: Franz Döring

Plus Der ESV Kaufbeuren verliert ideenlos, der EV Bad Wörishofen ist in Kempten chancenlos – und der ESV Türkheim hadert zum Saisonstart mit seiner Chancenverwertung.

Pleiten setzte es für die Eishockeyklubs ESV Kaufbeuren, EV Bad Wörishofen und ESV Türkheim. Einzig die Memminger Indians durften jubeln.

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DEL 2 Vor 2400 Zuschauern verlor der ESV Kaufbeuren am Freitagabend sein nunmehr drittes Heimspiel in dieser Spielzeit. Gegen die Lausitzer Füchse hieß es nach 60 Minuten 1:3 (0:1, 0:2, 1:0). Waren die Joker im ersten Drittel noch optisch überlegen – ohne freilich ein Tor zu erzielen –, so ließen sie in den folgenden beiden Dritteln spielerisch nach. Vor allem im Schlussabschnitt, als es schon 0:3 stand, wirkten die Hausherren ideenlos und konnten sich bei Torhüter Stefan Vajs bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. Den Ehrentreffer erzielte Sami Blomqvist (54.).

Oberliga Einen weiteren Heimsieg hat der ECDC Memmingen eingefahren: Beim Spiel gegen den Höchstadter EC sahen mehr als 1300 Zuschauer einen hochverdienten 4:2 (1:0, 2:1, 1:1)-Erfolg der Indians.

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Die Tore für die Memminger, die den Gästen spielerisch klar überlegen waren und vor allem im ersten Drittel zu wenig aus ihren Chancen machten, erzielten an diesem Abend: Maximilian Welz, Dennis Miller, Niklas Länger und Fabian Voit. So stand am Ende ein hochverdienter 4:2-Sieg, der auch gut und gerne noch höher hätte ausfallen können.

Landesliga Der EV Bad Wörishofen holt sich beim ESC Kempten die zweite Niederlage in der jungen Saison ab. Mit 1:7 gehen die Wölfe bei den Sharks unter.

Wie erwartet stellte sich der ESC Kempten als ein Topfavorit auf den Landesliga-Gruppensieg vor. Die Wörishofer hielten zwar lange mit, wurden letztlich aber deutlich besiegt. Gleich zu Beginn vereitelte Kemptens Goalie zwei Alleingänge der Wörishofer und hielt seine Mannschaft so im Spiel. Die ging dann durch Adrian Kastel-Dahl in der neunten Minute in Führung, ließ aber bis zur Drittelpause weitere gute Möglichkeiten aus. Hier präsentierte sich Ercan Kumru im EVW-Tor seinem Gegenüber ebenbürtig.

Bad Wörishofens Neuzugang Janac droht auszufallen

Im zweiten Drittel nutzten die Sharks aus Kempten ihre Überzahlsituationen besser und erhöhten durch die Tore von Patrick Weigant und Markus Vaitl (2) auf 4:0. Auch im Schlussdrittel gaben sich die Gastgeber keine Blöße und sorgten mit zwei weiteren Toren von Kurtis Kapitza und Benjamin Dick für die 6:0-Führung. Es passte zum Abend, dass auch noch Wölfe-Stürmer Patrik Janac in der 50. Minute mit einem Penalty am Kemptener Goalie scheiterte – und sich zudem dabei noch verletzte. Ihm gelang zwar fünf Minuten später noch der Ehrentreffer, doch im Heimspiel gestern Abend gegen Ulm (Spiel bei Redaktionsschluss noch nicht beendet), sollte sein Einsatz äußerst fraglich gewesen sein. In der 56. Minute sorgte Kemptens Benjamin Dick mit seinem zweiten Tor für den 7:1-Endstand.

Bezirksliga Der ESV Türkheim startete mit einem Auswärtsspiel in die neue Bezirksligasaison. Bei der EG Woodstock Augsburg setzte es für die Türkheimer eine 2:5 (1:2, 1:2 0:1)-Niederlage. „Wir haben uns mit individuellen Fehlern selbst geschlagen“, sagt Franz Döring, Sportlicher Leiter des ESVT. „Wenn du aus 42 Schüssen nur zwei Tore schießt, dann ist die Fehlerquote einfach zu hoch.“

Eine Rolle spielte jedoch auch, dass Türkheims Trainer Michael Fischer auf acht Spieler verzichten musste. Bereits nach zwei Minuten sorgten die Augsburger für die Führung. In der letzten Minute des ersten Drittels erhöhte zunächst Augsburg in Überzahl auf 2:0, ehe Tim Färber sechs Sekunden vor der Pausensirene auf 1:2 verkürzte.

Türkheim agiert zu behäbig

Nach dem Seitenwechsel überwand Augsburgs Stürmer Florian Klauke bereits nach 34 Sekunden Türkheims Goalie Kevin Geiger und erhöhte auf 3:1. Türkheim agierte zu behäbig und kam erst in der 31. Minute durch Lucas Lerchner zum 2:3. Nach einem Scheibenverlust im eigenen stand es jedoch bald wieder 2:4. Auch im Schlussdrittel erwischte Augsburg den besseren Start und erhöhte nach 44 Sekunden auf 5:2. Dabei blieb es. „Wir haben die Qualität, um jeden Gegner zu schlagen. Heute hat uns die Cleverness und das Quäntchen Glück gefehlt, um Tore zu schießen. Da müssen wir jetzt ansetzen“, sagte ESVT-Trainer Michael Fischer nach dem Spiel.

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