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Volleyball

15.10.2019

Türkheim stößt an seine Grenze

Gegen den SV Schwaig 2 setzte es für die Volleyballer des SV Salamander Türkheim (orange-blaue Trikots) am Wochenende die erste Saisonniederlage in der Regionalliga. Mit 1:3 mussten sich die Türkheimer den Mittelfranken geschlagen geben.
Bild: Michael Lindemann

Plus Das erste Heimspiel in der Regionalliga seit 18 Jahren endet für die Türkheimer mit einer simplen Erkenntnis: Wenn man häufiger trainiert, gewinnt man solche Spiele.

Es war das erste Regionalliga-Heimspiel seit 18 Jahren für die Volleyballabteilung des SV Salamander Türkheim. Gegner war am Wochenende der SV Schwaig 2, die zweite Mannschaft des Zweitligisten aus Mittelfranken. Die gut 150 Zuschauer bekamen einen guten Eindruck davon, was Regionalliga-Volleyball bedeutet.

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„Die waren schon echt gut“, sagt Türkheims Kapitän Fabian Scherer. Allerdings: „Wir hatten auch etwas Pech.“ Das sieht auch Spielertrainer Robert Frey so und bemüht den Konjunktiv: „Wenn wir den ersten Satz gewonnen hätten, dann wäre das Spiel wohl anders gelaufen.“ Denn im ersten Durchgang hielten die Türkheimer nicht nur sehr gut mit, sie hatten am Ende auch vier Satzbälle. Die sie dann aber alle nacheinander vergaben, um den ersten Satz mit 25:17 an die Gäste abzugeben. „Das hat uns im nachhinein das Genick gebrochen“, sagt Frey. Er spricht von eigenem Unvermögen, den Sack im Auftaktsatz nicht zugemacht zu haben.

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35 Bilder
Das Sportwochenende in und um Mindelheim
Bild: Michael Lindemann, Andreas Lenuweit, Robert Prestele


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Und doch schien es zunächst, als ob dieser Satzverlust den Türkheimern keine allzu großen Probleme machen würde. Denn im zweiten Satz nutzten sie ihre Chance und gewannen diesen mit 25:21. „Da haben wir unsere Sache richtig gut gemacht“, sagt Frey. Die Türkheimer waren also wieder zurück im Spiel und nicht wenige dachten, dass nach dem Auftaktsieg gegen Mitaufsteiger VC Amberg vor zwei Wochen nun zumindest ein weiterer Punkt dazukommen könnte.

Im dritten Satz war die Luft bei Türkheim raus

Doch dann kam der dritte Satz – und plötzlich war die Luft raus bei den Türkheimern. Das 15:25 spiegelte den Satzverlauf genauso wieder. „Da haben sie uns aus der Halle geschossen“, sagt Fabian Scherer. Vor allem ein zwei Meter großer Hüne, gerade einmal 16 Jahre alt, machte den Türkheimern das Leben schwer. „Der war ein echtes Highlight“, schwärmt Scherer und fügt gleich an: „Der trainiert aber auch fünf Mal pro Woche mit dem Zweitliga-Kader.“

Im vierten Satz versuchten die Türkheimer, wenigstens noch den einen Punkt zu sichern. Doch die Mittelfranken ließen nichts mehr zu und holten sich diesen Satz verdient mit 25:22. Damit stand dann die erste Niederlage der Türkheimer in dieser Regionalliga-Saison ebenso fest, wie die Erkenntnis, dass es gegen Mannschaften mit den Voraussetzungen eines SV Schwaig schwer werden wird. „Man hat gesehen, was spielerisch möglich ist, wenn man mehrmals pro Woche trainiert“, sagt Robert Frey.

Die Türkheimer Neuzugänge bekommen Trainerlob

„Wir haben zwar phasenweise richtig gut mitgehalten und Schwaig war durchaus nicht unschlagbar. Aber am Ende waren wir in manchen Szenen dann einfach noch etwas zu grün hinter den Ohren.“ Dennoch bekommen die jungen Neuzugänge aus dem eigenen Volleyball-Nachwuchs von ihm Lob. „Sie schlagen sich ganz gut.“

Acht Mann, ein Ziel

Für das nächste Heimspiel am kommenden Samstag gegen den SC Freising hofft Frey nun, dass Routinier Daniel Schneider wieder eingreifen kann. Er laborierte lange an einer Schulterverletzung. Ein wenig mehr Erfahrung könnte den Türkheimern im manchen Szenen jedenfalls gut tun. Der SC Freising war mit einer 0:3-Niederlage gegen den VGF Marktredwitz in die Saison gestartet.

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