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Eishockey

23.02.2020

Wörishofer Wölfe stehen unter Druck

Der EV Bad Wörishofen hielt zwar zuletzt immer wieder gegen die Konkurrenten in der Abstiegsrunde mit. Der letzte Sieg aber liegt nun schon vier Wochen zurück. Dabei benötigen die Wölfe dringend noch Punkte, um den Klassenerhalt zu sichern.
Bild: Michael Lindemann

Plus Der EV Bad Wörishofen spielte zuletzt nicht schlecht, verlor aber dennoch fünf Mal in Folge. Das muss sich nun ändern. Beim Nachbarn in Türkheim sieht die Welt besser aus.

Die Eishockey-Saison neigt sich dem Ende zu – und hat für die beiden Klubs aus der Region gänzlich unterschiedliche Aufgaben parat: Der ESV Türkheim sieht sein Heimspiel im Play-off-Viertelfinale gegen Germering als Zugabe, der EV Bad Wörishofen steht unter Zugzwang.

Landesliga, Abstiegsrunde Fünf Spiele in Folge haben die Wörishofer in der Abstiegsrunde zuletzt verloren. Nicht immer so deutlich wie zuletzt beim EV Pfronten (3:9), aber auch eine 5:6-Niederlage gegen Fürstenfeldbruck bringt eben keine Punkte. Und auf die sind die Wölfe doch noch angewiesen. Aktuell haben sie sieben Zähler auf dem Konto, der Tabellenletzte ist aktuell der SC Forst – mit vier Punkten auf dem Konto und einem Spiel weniger.

In der Hauptrunde gab es zwei Niederlagen

Die Wölfe treffen nun in den kommenden drei Spielen auf direkte Tabellennachbarn – und stehen durchaus etwas unter Zugzwang. Am Sonntag (18 Uhr) treten sie beim TSV Farchant (4. Platz/10 Punkte) an. In der Hauptrunde setzte es zwei Niederlagen für die Wölfe (6:9, 3:4 n. V.). Doch daran denkt EVW-Trainer Frank Kozlovsky nicht. „Das sagt gar nichts aus für das kommende Spiel. Denn Farchant hat sich für die Abstiegsrunde personell verstärkt, wir aber nicht“, sagt er. Trotzdem geht er zuversichtlich in die Partie. „Die Motivation bei meinen Jungs ist hoch genug, um dort zu bestehen. Es wird in diesem Spiel viel von der mentalen Stärke abhängen.“ Doch der psychische Druck wird größer. Schließlich kommen nun die Spiele gegen die direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt.

So wurde unter der Woche vermehrt an der Zweikampfführung trainiert. Zuletzt haderte Kozlovsky beim Spiel in Pfronten mit den vielen Zwei-Minuten-Strafen, die seine Mannschaft insbesondere im ersten Drittel kassierte – und die letztlich auch den Weg in die Niederlage bereiteten. „Unser Unterzahlspiel ist gut. Aber die vielen Strafzeiten kosten Kraft und Offensivzeit“, sagt Kozlovsky. „Hier müssen wir schlauer werden.“

Bezirksliga, Play-offs Der ESV Türkheim hat sein Saisonziel erreicht – die Play-offs. Hier treffen die Türkheimer auf das bislang alles überragende Team aus Germering: Die Wanderers gewannen ihre Gruppe ohne Punktverlust und holten auch noch den BEV-Pokal. Der Gegner könnte also nicht schwerer sein. „Wir sind der klare Außenseiter, natürlich spricht alles für die Wanderers, aber wir brauchen uns nicht verstecken“, sagt Türkheims Sportlicher Leiter Franz Döring.

Türkheims Trainer ist hoffnungsfroh

„Ich sehe die Serie trotz der spielerischen Klasse, die Germering gezeigt hat, nicht aussichtslos“, sagt Türkheims Trainer Michael Fischer. „Wenn wir es schaffen, grobe Fehler zu vermeiden, taktisch diszipliniert spielen und das Quäntchen Glück haben, das man dazu braucht, dann können wir auch gegen so eine Mannschaft mitspielen.“ Für das Heimspiel am Sonntag (16.30 Uhr) habe der ESV Türkheim „nix zu verlieren. Wir können mit der Rolle als Außenseiter beruhigt in die Serie gehen. Der Druck lastet auf Germering“, sagt Fischer.

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