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Unterallgäu
04.01.2022

Die AOK fördert die ambulante Hospizarbeit

Die AOK in Bayern fördert die Hospizarbeit.
Foto: dpa

Damit Schwerstkranke und Sterbende daheim betreut werden können, fließt viel Geld.

In Bayern gibt es 116 ambulante Hospizdienste. Die gesetzlichen Krankenkassen im Freistaat fördern in diesem Jahr die ambulante Hospizarbeit mit insgesamt 16,7 Millionen Euro. Davon entfällt allein auf die AOK Bayern ein Anteil in Höhe von rund 6,8 Millionen Euro (40 Prozent), teilt die Krankenkasse mit. Ambulante Hospizdienste betreuen sterbende Menschen zu Hause.

Es gibt fast 7000 ehrenamtliche Hospizhelfer in Bayern

„Schwerstkranke und sterbende Menschen brauchen eine besonders qualifizierte Betreuung – der ambulante Hospizdienst ermöglicht das in den eigenen vier Wänden“, so Klaus Schöllhorn von der AOK Direktion Memmingen-Unterallgäu. Diese Betreuung übernehmen spezialisierte Fachkräfte und rund 7000 ehrenamtliche Hospizhelfer in Bayern. Im Vordergrund der ambulanten Hospizarbeit steht, sterbenden Menschen ein möglichst würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende zu ermöglichen. Zudem begleiten die Fachkräfte Familienangehörige, um sie zu entlasten und zu unterstützen.

Wer nach einer entsprechenden Einrichtung oder auch nach anderen Hilfsangeboten sucht, findet Unterstützung mit dem AOK-Palliativwegweiser, der allen Interessierten online zur Verfügung steht, teilt Klaus Schöllhorn mit: „Mit dem Wegweiser lassen sich über Postleitzahl oder Ortsangabe qualifizierte Einrichtungen oder Hilfsangebote in der Nähe finden.“ Betroffene und auch deren Angehörige erhielten dort Informationen über Einrichtungen sowie Beratungs- und Hilfsangebote der Hospiz- und Palliativversorgung. (mz)

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