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  3. Unterallgäu: Landkreis gleicht Geburtshilfe-Defizit in Immenstadt aus

Unterallgäu
28.09.2023

Landkreis gleicht Geburtshilfe-Defizit in Immenstadt aus

Der Landkreis Unterallgäu gleicht wieder einen Teil des Geburtshilfe-Defizits der Klinik in Immenstadt aus.
Foto: Bernhard Weizenegger (Symbolbild)

Damit die Klinik in Immenstadt einen Zuschuss vom Freistaat bekommt, übernimmt der Landkreis ein Drittel des Defizits in der Geburtshilfe.

Wie im vergangenen Jahr beteiligt sich der Landkreis Unterallgäu wieder an einem Defizitausgleich für die Geburtshilfe in Immenstadt. Das hat der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Das Krankenhaus in Immenstadt ist eine der Kliniken des Klinikverbunds Allgäu, zu dem auch die Kliniken in Mindelheim und Ottobeuren gehören.

Landkreis Unterallgäu muss maximal 59.000 Euro bezahlen

Hintergrund des Defizitausgleichs ist eine Förderung des Freistaats: Um die Geburtshilfe kleiner Krankenhäuser zu sichern, übernimmt er unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 85 Prozent des Defizits, wenn vorab die Träger 15 Prozent dieses Defizits ausgleichen. Im Falle des Klinikverbunds übernehmen der Landkreis Oberallgäu, die Stadt Kempten und der Landkreis Unterallgäu jeweils ein Drittel dieser Kosten. Da das Defizit der Immenstädter Geburtshilfeabteilung für das Wirtschaftsjahr 2022 noch nicht abschließend festgestellt wurde, ist noch offen, wie hoch der Anteil des Landkreises letztlich sein wird. Maximal könnten es laut Kreiskämmerer Sebastian Seefried knapp 59.000 Euro sein, 2021 waren es rund 42.000 Euro. Die Kostenbeteiligung muss erst 2024 gezahlt werden und wird deshalb im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr eingeplant.

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