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  3. Unterallgäu: Rad- und Wanderwege im Unterallgäu sind mangelhaft

Unterallgäu
30.10.2021

Rad- und Wanderwege im Unterallgäu sind mangelhaft

Seit 2013 bemüht sich der Landkreis, sein ausgewiesenes Rad- und Wanderwegenetz auf einem qualitativ hohen Niveau zu halten. Doch eine Bestandsaufnahme hat zahlreiche Mängel aufgedeckt, wie etwa verdreckte Hinweisschilder.
Foto: Klöck, LRA

Plus Der Projektleiter spricht im Unterallgäuer Ausschuss von „nicht befriedigenden Zahlen“ für das Rad- und Wanderwegenetz im Unterallgäu. Die Kreisräte diskutieren, wie es weitergehen soll.

Das Unterallgäu verfügt über ein umfangreiches Rad- und Wanderwegenetz. Beschildert sind die insgesamt jeweils rund 1100 Kilometer langen Strecken mit 5250 Wegweisern für Radfahrer und 6998 Hinweisschildern für Wanderer. Laut Tobias Klöck, Projektleiter für den Bereich Tourismus und Freizeit am Landratsamt, kommt es immer wieder vor, dass Schilder eingewachsen, verdreckt und beschädigt sind oder einfach abmontiert werden. Zudem sind manche Wege kaum nutzbar.

Seit 2013 kümmere sich der Kreis um eine kontinuierliche Behebung der Mängel und habe seitdem dafür über 220000 Euro investiert. „Denn die Qualität der Wege ist uns sehr viel Wert.“ Eine von der Firma Topplan im Rahmen eines allgäuweiten Qualitätsmanagementprojekts (QS-Projekt) durchgeführte Bestandsaufnahme auf den Rad- und Wanderwegenetzen aller Kommunen kommt allerdings zu einem Ergebnis, das aufhorchen lässt. Das Unternehmen stellte 2217 Mängel für den Bereich Wandern und 1128 Mängel für den Radwegbereich fest. Klöck sprach in der jüngsten Sitzung des Unterallgäuer Wirtschafts- und Tourismusausschusses daher auch von „nicht befriedigenden Zahlen“. Wobei der Projektleiter anmerkte, dass in anderen Allgäuer Landkreisen, in denen ebenfalls eine Qualitätsüberprüfung stattgefunden hatte, teilweise das Dreifache an Mängeln ermittelt worden sei.

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