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Holzheim

24.04.2015

Am Weiherweg entstehen Reihenhäuser

Auf diesem Areal am Holzheimer Weiherweg plant ein Ulmer Unternehmen den Bau von drei Reihenhäusern und einem Doppelhaus. Das Gebäude links soll in diesem Zusammenhang abgerissen werden.
Bild: Willi Baur

Holzheimer Gemeinderat stimmt über Anfrage ab, hat aber noch einiges zu kritisieren.

Grünes Licht für drei Reihenhäuser und ein Doppelhaus am Holzheimer Weiherweg: Mit großer Mehrheit hat der Gemeinderat am Mittwoch die Bauvoranfrage eines Ulmer Unternehmens befürwortet, das auf einem Grundstück unweit der Hirbishofer Straße ein entsprechendes Bauprojekt realisieren möchte. Doch es gab Bedenken.

Die Anordnung von fünf der insgesamt zehn vorgesehenen Garagen muss die Baubetreuung Lange als Bauherr allerdings umplanen, die Zufahrt zu den restlichen ging aus der Bauvoranfrage nicht hervor und ist noch offen. Mehrere Ratsmitglieder kritisierten in der lebhaften Diskussion überdies die geplanten Flachdächer – Martin Pietschmann ( CSU/Dorfgemeinschaft) etwa: „Ich kann mich mit diesem Klotz in einem bestehenden System nicht anfreunden.“ Unterstützt wurde er von seinem Fraktionskollegen Alexander Keller: „Die Häuser selbst sind in Ordnung, aber nicht so. Das passt nicht in den Ortskern.“ Ähnlich formulierten ihre Bedenken Caroline Nähring und Michael Kling, ebenfalls CSU/DG. „Es müssen ja keine Satteldächer sein, aber Pultdächer wären zumindest besser als ein Kubus“, befand der dritte Bürgermeister.

Dem widersprach vehement Bürgermeisterin Ursula Brauchle: „Die Bauherren wissen, dass der Bebauungsplan Satteldächer vorsieht und würden das notfalls auch akzeptieren. Aber Flachdächer lassen sich besser verkaufen, vor allem an junge Leute.“ Die Leute sollten so bauen dürfen wie sie wollten, plädierte sie für eine Befreiung von den baurechtlichen Vorgaben.

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„Ein zeitgemäßer Bau“, stellte Gemeinderat Martin Volk (SPD/UWH) fest, die Planung sei „deshalb vertretbar“. Überdies würden die Häuser mit Satteldächern höher. Die verdichtete Bauweise in diesem Bereich sei kein Problem, erklärte Bauamtsleiterin Julia Jedelhauser, die Überschreitungen der Baugrenzen auf dem rund 2000 Quadratmeter großen Areal auch nicht. Sie betragen im Süden rund eineinhalb, im Norden rund zwei Meter.

Die fünf Garagen unmittelbar an der Zufahrt über den Weiherweg indes mochte das Gremium so nicht akzeptieren. Der Wendekreis in diesem Bereich sei fragwürdig, nötig wären zudem Stellflächen vor den Garagen. Es sei noch offen, was die Bauherren konkret vorhaben, so Jedelhauser, „die haben das einfach mal so eingezeichnet“. Bei zwei Gegenstimmen (Keller und Pietschmann) stimmte der Gemeinderat schließlich zu. (pth)

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