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Neu-Ulm

09.03.2018

An drei Ecken geht’s in Neu-Ulm bald rund

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Derzeit entsteht zwischen Pfuhl und Burlafingen ein Kreisel.
Bild: Alexander Kaya

Das Staatliche Bauamt Krumbach stellt den Räten die großen Projekte vor. Dabei geht es nicht nur um den neuen Kreisel zwischen Pfuhl und Burlafingen.

Die Bauarbeiten für den neuen Kreisel zwischen Pfuhl und Burlafingen sind gerade angelaufen, doch im Stadtgebiet Neu-Ulm stehen noch zwei weitere Projekte in den Startlöchern – und die sind um einiges größer. Michael Wagner vom Staatlichen Bauamt Krumbach hat die Maßnahmen jüngst im technischen Ausschuss öffentlicher Lebensraum und Verkehr in Neu-Ulm vorgestellt.

Kreisel: Seit nun fast zwei Wochen wird am Neubau eines Kreisverkehrs zwischen Pfuhl und Burlafingen gearbeitet (wir berichteten). Dadurch soll die Zahl der Unfälle verringert werden. Fertig sein soll der Kreisel Ende April. Wagner sprach auch die weiträumige Umleitung an, die bereits am Allgäuer Ring beginne. Man wolle möglichst wenig zusätzlichen Verkehr beim Schulzentrum Pfuhl erzeugen. Er gab jedoch auch zu Bedenken: „Die Ortskundigen fahren natürlich trotzdem dort lang – das ist ja auch nicht verboten.“ Er fügte noch hinzu: „Das haben wir bei jeder Baustelle, da sucht sich jeder seinen Weg. Ich glaube, die sechs Wochen überstehen wir.“

Brücke: Im Mai werden die Bagger dann zur B10 weiterziehen: Die Brücke an der Anschlussstelle Burlafingen wird zunächst abgerissen und dann an gleicher Stelle neu gebaut. Das ist eine Vorabmaßnahme zum späteren vierspurigen Ausbau der B10. Für Radfahrer soll es ein Notweg geben, damit sie keinen großen Umweg fahren müssen. Ende November sollen die Arbeiten hier abgeschlossen sein.

Kreuzung: Das Mammutprojekt in Neu-Ulm ist der Umbau der Kreuzung Otto-Hahn-Straße und Otto-Renner-Straße. Denn dort soll künftig ein Kreisverkehr die Autos in die vier Himmelsrichtungen verteilen, zudem wird eine neue Brücke gebaut. „Es ist die größte Maßnahme, die auch am längsten dauern wird“, so Wagner. Das Staatliche Bauamt geht derzeit von an die 13 Millionen Euro Baukosten aus, das Vergabeverfahren für die Arbeiten läuft derzeit. Starten sollen die Bauarbeiten im Juli, ein Ende ist geschätzt für August 2020 angepeilt. Die Auffahrt zur neuen Brücke auf der B10 (in Fahrtrichtung Nersingen) beginnt auf Höhe der Anschlussstelle Max-Eyth-Straße und endet kurz vor der Abfahrt Breitenhof, wo die Straße künftig vierspurig verlaufen soll. Momentan ist Wagner mit den direkt betroffenen Gewerbetreibenden im Gespräch – schließlich wollen die Firmen, die an der Kreuzung liegen, auch während der Bauzeit eine gute Erreichbarkeit behalten. „Das ist natürlich das heikelste Thema, da denkt jeder verständlicherweise erst einmal an sich“, so Wagner. Er sei überzeugt, dass man für alle eine Regelung finden werde.

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