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Senden

26.11.2015

Arbeiter wird in Baugrube verschüttet und stirbt

Vor der Suche nach dem Mann mussten THW-Kräfte den Fundort erst umfangreich sichern.
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Vor der Suche nach dem Mann mussten THW-Kräfte den Fundort erst umfangreich sichern.
Bild: Wilhelm Schmid

Ein Arbeiter ist in Senden (Kreis Neu-Ulm) in einer Baugrube verschüttet worden und ums Leben gekommen. Die Rettungskräfte gruben mit bloßen Händen nach dem Arbeiter.

Ein 45-jähriger Arbeiter aus dem Landkreis Günzburg ist in Senden (Kreis Neu-Ulm) in einer Baugrube verschüttet worden und ums Leben gekommen. Teile eines ausgehobenen Haufens Erde auf einem Baugelände rutschten am Mittwochabend in die Grube, wie die Polizei mitteilte. Ob der Mann mit dem Haufen in die Tiefe stürzte oder in der Grube gearbeitet hatte, war zunächst unklar.

Gegen 20 Uhr war festgestellt worden, dass Erdreich in die Kanalbaugrube gerutscht war. Da der Arbeiter telefonisch nicht mehr erreicht werden konnte, wurde die Rettungskräfte alarmiert. Da das THW zunächst die Baugrube absichern musste, konnte jedoch erst kurz vor Mitternacht mit der Suche begonnen werden. Die Rettungskräfte gruben mit bloßen Händen nach dem Arbeiter. Im Laufe des Einsatzes rutschte immer wieder Erdreich nach.

Die Polizei vermutet, dass der Arbeiter bei dem Unfall sofort getötet wurde. Es gibt bislang keine Zeugen. Die Kriminalpolizei ermittelt. AZ

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