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Übernahme

04.04.2011

Aus dem Mövenpick wird das Parkhotel

Noch steht zwar Mövenpick drauf, drinnen steckt aber bereits ein neuer Pächter, der das Haus Parkhotel nennen wird.
Bild: Foto: Furthmair

Bettenburg stand komplett leer. Restaurant eröffnet morgen. Sanierung für mehrere Millionen steht bevor

Neu-Ulm Aus dem traditionsreichen Mövenpickhotel am Donauufer in Neu-Ulm ist über Nacht das „Parkhotel Neu-Ulm“ geworden. Die Hamburger RIMC Hotelmanagement und Consulting GmbH hat vor Wochen das Hotel und das dazugehörige Restaurant auf die Dauer von zunächst zehn Jahren gepachtet und diesen Namen vorübergehend gewählt. Geplant sei eine Einbindung in eine internationale Hotelmarke. Näheres sei aber noch nicht entschieden.

Das neue Management und die verbliebenen 33 Mitarbeiter haben gestern bei null angefangen. In den nächsten Monaten sollen Hotel und Restaurant mit einem Aufwand von mehreren Millionen Euro saniert und renoviert werden. Die 230 Betten in den 135 Zimmern des ehemaligen Mövenpick-Hotels standen gestern komplett leer. Die Schweizer Hoteliers, die sich nach gut 30 Jahren aus dem Standort Neu-Ulm zurückgezogen haben, nahmen in den letzten Monaten keine Reservierungen mehr an, die über den Ablauf des Mietvertrages mit der Frankfurter Immobilienfirma DIC hinausgehen. Grund: Die Zukunft des Hauses war lange Zeit ungewiss, da die Suche nach einem Nachfolger sich anfänglich schwierig gestaltet hatte.

Der neue Hotelmanager Wolfgang Berkenkamp muss nun das Hotel wieder bekannt machen. Eine sehr schwierige Aufgabe, wie er zugibt. Eine zusätzliche Belastung bringen die notwendigen Umbau- und Renovierungsarbeiten, die während des laufenden Betriebes bewerkstelligt werden sollen. Sprachen die Hamburger Manager anfänglich von einer Investitionssumme von fünf Millionen Euro, so sind es nach neuesten Schätzungen jetzt nur noch zwei bis drei Millionen, wie Berkenkamp sagte. Mit diesem Geld sollen die Teppichböden im ganzen Haus und das Mobiliar in den Zimmern erneuert werden. „Wir müssen das Ganze etwas aufpeppen“, sagt der neue Hotelchef.

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Von der ursprünglichen 70-köpfigen Truppe in Hotel und Restaurant sind noch 33 übrig geblieben. Alle anderen hätten sich nach anderen Stellen umgeschaut, nachdem sie erfahren hatten, dass Mövenpick sich aus Neu-Ulm zurückzieht.

Am Sonntag endlich wieder Brunch im Restaurant

Das Restaurant im Edwin-Scharff-Haus, das der Stadt gehört, wird am morgigen Sonntag eröffnet mit dem gewohnten Brunch. Die Mövenpick-Produkte wird es natürlich nicht mehr geben, weshalb die Speisekarte verändert werden muss. Die bei den bisherigen Kunden beliebten Speisen werde es jedoch weiterhin geben. Das Restaurant, dessen Schwerpunkt die regionale Küche sein werde, hat noch keinen Namen. Darüber werde entschieden, wenn die endgültige Bezeichnung für das Hotel gefunden sei.

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