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Langenau/Giengen

06.08.2020

Bagger beschädigt Stromleitungen: Stau auf A7 wegen Vollsperrung

Die A7 ist zwischen Langenau und Giengen an der Brenz gesperrt. Stromleitungen drohen auf die Fahrbahn zu stürzen.
Bild: Axel Heimken, dpa (Symbolfoto)

Die A7 war in beiden Richtung zwischen Langenau und Giengen voll gesperrt. Es kam zu kilometerlangen Staus. Baggerarbeiten waren die Ursache.

Die A7 war ab Donnerstagmittag für mehrere Stunden in beide Richtungen zwischen Langenau und Giengen voll gesperrt. Nach Angaben der Polizei drohten Stromleitungen auf die Fahrbahn zu stürzen. Es kam zu kilometerlangen Staus.

Demnach habe ein Bagger eine von insgesamt drei 20-Kilovolt-Leitungen heruntergerissen, so ein Sprecher der Ulmer Polizei auf Nachfrage. Die zwei anderen Leitungen drohten Auch die Masten links und rechts der Autobahn müssten überprüft werden.

Passiert war der Vorfall gegen 11.42 Uhr im Zuge der Fahrbahnerneuerung, berichtete ein Sprecher der für die Mittelspannungsleitung zuständigen Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU). Die Leitungen hängen im Normalfall in einer Höhe zwischen acht bis zwölf Metern über dem Boden. Im Raum Niederstotzingen hätten vereinzelt Haushalte und Gewerbebetriebe für gut eine halbe Stunde keinen Strom gehabt, so der SWU-Sprecher. Das sei aber schnell wieder behoben gewesen.

Stau: Die A7 ist zwischen Langenau und Giengen voll gesperrt

Die Autobahn war seit zirka 12.30 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde an den Anschlussstellen Langenau und Giengen ausgeleitet. In Fahrtrichtung Süden kam es zu einem Stau mit einer Länge von mindestens acht Kilometern, in Fahrtrichtung Norden waren es sechs Kilometer.

Kurz nach 17 Uhr wurde die Vollsperrung aufgehoben. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro an einem Ford. Mit dem fuhr ein 60-Jähriger in dem Augenblick auf der Autobahn vorbei, als das eine Kabel zu Boden fiel. (az/krom)

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