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Hotel

21.07.2011

Bald blüht die goldene Tulpe

Noch steht „Mövenpick“ über dem Eingang – doch ab September, wenn die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind, wird aus dem Hotel am Neu-Ulmer Donauufer das „Parkhotel Golden Tulip“.
Bild: Foto: Horst Hörger

Ab September heißt das Mövenpick „Golden Tulip“. Renovierung geht in die heiße Phase

Neu-Ulm Rio de Janeiro, Kairo, Paris oder Berlin haben schon lange eins. Nun bekommt auch Neu-Ulm ein „Golden Tulip Hotel“. Das ehemalige Mövenpick-Hotel, das seit Anfang April von der Hamburger International Hotel Resort Management and Consulting GmbH (RIMC) geführt wird und bisher schlicht Parkhotel hieß, firmiert ab 1. September unter dem Namen „Golden Tulip Parkhotel Neu-Ulm“.

Bis an dem am Donauufer gelegenen Hotel die goldene Tulpe erblüht sind aber noch umfangreiche Renovierungsarbeiten erforderlich. Der neue Betreiber steckt einen „unteren einstelligen Millionenbetrag“ in die Modernisierung des gut 30 Jahre alten Gebäudes. Saniert werden nicht nur alle 135 Hotelzimmer, die eine moderne, zeitgemäße Ausstattung erhalten, sondern auch die Außenfassade und die Hotellobby.

Neuer Hoteldirektor wird Andreas Heller, ein Kenner der Hotelbranche mit fast 40-jähriger Berufserfahrung. Nach Stationen in Leipzig und Bad Harzburg war er zuletzt im Bad Hotel Bad Überkingen am Rande der Schwäbischen Alb tätig. Nachdem Heller und sein Team im April bei Null anfangen mussten – Mövenpick hatte nur mehr Buchungen für die Dauer des Pachtvertrags bis Ende März angenommen – ist das Hotel inzwischen gut ausgelastet. „Natürlich ist noch Steigerungspotenzial drin“, sagt Heller. „Aber deswegen renovieren wir ja.“

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Die Sanierung geht demnächst in die heiße Phase. Weil unter anderem auch die Fenster ausgetauscht werden, werde das Hotel seine Pforten am 1. August komplett schließen, sagt Heller. Am 29. August wird das Hotel dann wieder voll in Betrieb gehen. Für diese Zeit lägen bereits jetzt Reservierungen vor. Deshalb hofft Heller auch auf weniger regnerisches Wetter. „Denn bei dem Sauwetter tun sich die Maler natürlich schwer, die Fassade zu streichen.“

Durch die umfassende Renovierung werde das Hotel „stark an Attraktivität gewinnen und seinen Gästen einen noch schöneren Aufenthalt bieten können als bisher“, ist sich der Hoteldirektor jetzt schon sicher. Sein erstes Fazit fällt äußerst positiv aus – und stimme positiv für die Zukunft. Schließlich handle es sich um einen guten Standort, den Neu-Ulm mit einer ausgeprägten mittelständischen Industrie biete. Hinzu komme die hervorragende Lage direkt an der Donau mit Blick auf Ulm und das Münster.

Was die Renovierung des Restaurants im Edwin-Scharff-Haus angeht, wollte sich Andreas Heller nicht näher äußern. Er ließ lediglich verlauten, dass sie erst „zu einem späteren Zeitpunkt“ beginnen werde. Dann werde man sich auch Gedanken über einen neuen Namen für das Restaurant machen.

Doch vielleicht weiß man schon bald Genaueres: In der kommenden Woche wird sich der Neu-Ulmer Stadtrat mit der Sanierung des Restaurants befassen. Vermutlich wird dann nicht nur über dessen Neugestaltung, sondern auch den Zeitplan entschieden.

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