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Pfaffenhofen

05.02.2019

Blues-Rock, wie ihn die Fans lieben

Ein tolles Duo gaben Sohn Ted und Vater Zed Mitchell auf der Bühne des „Fiddler’s Green“ ab.
Bild: Andreas Brücken

Zed Mitchell, der schon für Tina Turner spielte, kommt mit seiner Band im "Fiddler's Green" in Pfaffenhofen gut an. Ebenfalls mit dabei: sein an der Gitarre nicht weniger begabter Sohn.

Auf dem internationalen Parkett der großen Stars ist der Gitarrist Zed Mitchell kein Unbekannter. Musiker wie Phil Collins, Tina Turner oder Eros Ramazotti haben den Gitarristen bereits zur Unterstützung ins Studio geholt. Nun spielte der begnadete Gitarrist, Komponist und Sänger auf der kleinen Bühne des „Fiddler’s Green“. Mit im Gepäck hatte der 68-jährige Musiker sein aktuelles Album „Wow“. Dieser spontane Ausdruck der Bewunderung dürfte an diesem Abend sicher auch dem einen oder anderen Besucher über die Lippen gekommen sein.

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Fünf Oktaven umfasst die Stimme des Sängers und wird mit dessen leidenschaftlichem Gitarrenspiel zum musikalischen Genuss. Mal samtig weich, mit dahinfließenden Balladen, dann wieder kantig und schmutzig mit viel Tempo hören sich die Songs an. Seit fast 50 Jahren steht Mitchell auf der Bühne. Der Musiker sammelte bereits in seiner Jugend im ehemaligen Jugoslawien mit verschiedenen Bands die ersten Bühnenerfahrungen.

Zed Mitchell will ein Album "Winter in Pfaffenhofen" nennen - vielleicht

Sichtlich wohl fühlten sich der Musiker und seine Band im Klub von Gastwirt Jens Hagg. „Die Leute erzählen überall, dass es hier so gut ist“, sagte er und überlegte scherzhaft den Titel für ein weiteres Album: „Nach ‚Springtime in Paris‘, ‚Autumn in Berlin‘ und ‚Summer in L. A.‘ folgt vielleicht bald ‚Winter in Pfaffenhofen‘.“ Neben Alex Felder am Bass und Peter Hensen am Schlagzeug stand auch Mitchells Sohn Ted mit auf der Bühne. Die Liebe und das Talent zur Musik hat dieser hörbar vom Vater geerbt. Im Duett spielten sich Vater und Sohn die ausgedehnten Soli zu und quälten die Gitarrensaiten bis zur Schmerzgrenze, ganz so, wie es den Bluesfreunden im Publikum gefällt.

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In der Pause mischte sich der Sänger ganz entspannt unter die Besucher. An der Bar blieb er ganz bodenständig und bestellte sich eine Tasse Tee, während er über seine Musik plauderte. Seine Vorbilder oder Idole habe er vor vielen Jahren schon vergessen, wie er auf seine Spielweise angesprochen antwortete: „Ich habe in den Jahren meinen ganz eigenen Stil entwickelt“, erklärte er.

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