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Neu-Ulm

25.06.2015

Burlafinger kämpft gegen Mobilfunkmast

Beim Blick aus dem Fenster sieht der Rentner vor allem eines: strahlende Mobilfunkmasten.
Bild: Alexander Kaya

Anliegen ist heute Thema im Bayerischen Landtag

Seit mehr als zehn Jahren kämpft er nun schon gegen Mobilfunkmasten direkt vor seiner Haustüre. Vergeblich. Im Rathaus scheiterte er regelmäßig mit seinem Anliegen, sowohl bei Oberbürgermeisterin Beate Merk als auch bei ihrem Nachfolger Gerold Noerenberg. Die Masten würden den gesetzlichen Normen entsprechen, seien also erlaubt, hieß es da. Jetzt hat ein 78-Jähriger Burlafinger den Petitionsausschuss im Bayerischen Landtag um Hilfe gebeten – der behandelt heute das Anliegen des Rentners.

„Seit einem Jahr steht 15 Meter vor meinem Schlafzimmerfenster ein Mobilfunkmast und strahlt mir genau aufs Bett“, erzählt der 78-Jährige, der seit Jahren unter Herzproblemen leidet. Er sei quasi Dauergast in einer Ulmer Herzklinik, sagt er, und sieht darin einen Zusammenhang mit dem meterhohen Handymast vor seinem Fenster. Der soll jetzt weg, fordert der Mann, doch Gespräche mit dem Eigentümer des Hauses, auf dem der Mast angebracht ist, sowie mit der Telekom als Mobilfunkanbieter hätten nichts gebracht.

Dabei gäbe es aus seiner Sicht eine optimale Lösung des Problems. Seiner Meinung nach sollten sämtliche Mobilfunkmasten in Burlafingen, und davon gibt es mehrere, auf die ehemalige Mülldeponie des Landkreises in der Nähe des Neu-Ulmer Stadtteils verlegt werden. Mit diesem Vorschlag stieß er bislang jedoch auf taube Ohren. Nun erhofft er sich Hilfe aus dem Bayerischen Landtag. (bmi)

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