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Ulm/Neu-Ulm/Weißenhorn

04.04.2020

Corona-Alarm: Kliniken von Ulm bis Weißenhorn bilden Netzwerk

Bild: Alexander Kaya

Plus Kapazitäten sollen so besser genutzt werden. Im Kern geht es um die freien Betten auf den Intensivstationen.

Die Kliniken in Ulm, im Alb-Donau-Kreis und im Landkreis Neu-Ulm haben ein regionales Netzwerk aufgebaut, um ihre vorhandenen Kapazitäten während der Coronavirus-Pandemie bestmöglich zu nutzen. Ziel ist es nach Angaben der Uniklinik, die Behandlungskapazitäten klinikübergreifend zu erfassen und zu koordinieren. Dies geschieht mit einer Übersichtsplattform, einem sogenannten Dashboard, das täglich aktualisiert werde. Als Klinikum der Maximalversorgung für die Region koordiniert das Universitätsklinikum Ulm die Kooperation. Deren Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender Professor Udo X. Kaisers hob die besondere Bedeutung dieser regionalen und grenzüberschreitenden Kooperation hervor.

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Hervorgegangen ist die Kooperation aus den regelmäßigen Koordinationstreffen der Klinikleitungen in Ulm ((Universitätsklinik Ulm, Bundeswehrkrankenhaus Ulm (BWK) und Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm (RKU)) und im Alb-Donau-Kreis (Alb-Donau-Klinikum) sowie der Kreisärzteschaft, der Kassenärztlichen Vereinigung und des DRK im Landratsamt Alb-Donau-Kreis. An dem Projekt beteiligen sich neben dem Universitätsklinikum Ulm das BWK Ulm, das Alb-Donau-Klinikum mit seinen Standorten in Blaubeuren, Ehingen und Langenau, die RKU, die Agaplesion Bethesda Klinik Ulm sowie die Kliniken der Kreisspitalstiftung Weißenhorn in Neu-Ulm und Weißenhorn.

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Das Dashboard bildet eine gemeinsame Kapazitäten-Liste ab, die zeigt, in welcher Klinik zum jeweiligen Zeitpunkt wie viele Covid-19-Patienten auf den Normal- und Intensivstationen versorgt werden. Hier kann außerdem abgelesen werden, wie viele freie Betten auf diesen Stationen für Betroffene zur Verfügung stehen. Auf diese Weise könnten Behandlungskapazitäten für Covid-19-Patienten optimal vorbereitet und bereitgestellt werden.

Kaisers betont, dass dadurch die Kapazitäten „bestmöglich an die Behandlungsbedarfe“ angepasst werden. (az)

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