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Roggenburg

18.09.2017

Der Ökomarkt lockt Tausende nach Roggenburg

Stände: Großer Andrang herrschte beim Ökomarkt in Roggenburg. Rund 90 Aussteller waren gekommen.
Bild: Angela Häusler

Nachhaltig produzierte Produkte aus der Region stehen rund um das Kloster im Mittelpunkt.

Bestens besucht war am Samstag das Areal ums Roggenburger Kloster: Der Ökomarkt hatte für einen Tag seine Pforten geöffnet und lockte Tausende Neugierige an.

Kunsthandwerk, regional hergestellte Produkte und Dienstleistungen und Waren mit Bioqualität, das ist beim Roggenburger Ökomarkt das Prinzip. Rund 90 Aussteller waren dieses Mal dabei und sorgten für einen bunten Mix an Angeboten, das von Holzspielzeug über Keramik bis zu Marmelade, Bier und Honig aus eigener Herstellung reichte.

Doch auch Handwerksbetriebe sind unter den Ausstellern, die unter anderem mit ökologischen Baustoffen oder erneuerbaren Energien arbeiten. „Wir sind von Anfang an dabei und es ist immer wieder toll“, fand etwa Andrea Gerle, die mit ihrem Mann einen Stand zum Thema Solartechnik aufgebaut hatte. Nur wenige Meter weiter luden Eltern des Waldkindergartens Weißenhorn zu Kaffee und Kuchen. Sie unterstützen die Institution mit den Einnahmen aus dem Markt, die auch zahlreiche weitere Vereine und Organisationen aus der Gegend als Plattform nutzten und das reiche gastronomische Angebot regionaler Spezialitäten erweiterten. Und auch für die Kinder war einiges geboten –von Klettern bis zur Heuhüpfburg.

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Seit bereits 19 Jahren arbeiten die Kreisgruppe Weißenhorn im Bund Naturschutz und das Roggenburger Bildungszentrum beim Ökomarkt zusammen. „Der Ökomarkt ist eine Marke geworden“, berichtete Bernd Kurus-Nägele vom Bund Naturschutz. Dessen Helfer waren auch diesmal mit rund 60 Freiwilligen angerückt, um bei der Organisation des Besuchermagneten zu helfen. „Diesmal haben wir ein Drittel neue Aussteller dabei“, berichtete Kurus-Nägele, der die Marktbeschicker jedes Jahr aussucht. Zielsetzung beim Ökomarkt sei es von Beginn an gewesen, auch Leute zu erreichen, die vorher keinen Bezug zu Bioprodukten oder ökologischer Herstellung hatten. „Und das ist mittlerweile sehr gut gelungen“, fand Kurus-Nägele.

„Der Ökomarkt ist gleichzeitig ein Fest, auf dem die Leute bei Essen und Musik gerne länger verweilen“, freute sich auch Pater Roman Löschinger, Leiter des Bildungszentrums, am Nachmittag bei – ganz unverhofft – strahlendem Sonnenschein. Bis zu 15000 Besucher, schätzt er, strömen bei schönem Wetter durch das Budendorf. Die Patres hatten am Vormittag übrigens einen zusätzlichen Programmpunkt in petto: Die Einweihung des neu gestalteten Kräutergartens, der sich auf dem Gelände zu einem eigenen Ruhepol für die Klosterbesucher entwickelt hat. (ahoi)

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